Biorhythmus

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel

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Unter dem Begriff Biorhythmus versteht man Abläufe im Körper, die wiederkehrenden Mustern folgen, wie etwa der Schlaf-Wach-Rhythmus. Es handelt sich hierbei meist um Abläufe, die tageszeitlich organisiert ablaufen.

Der Ablauf dieser Prozesse wird von inneren und äußeren Faktoren beeinflusst, den sogenannten Zeitgebern. Innere, also aus dem Körper kommende Signale gibt dabei vor allem die "innere Uhr". Äußere Einflüsse (wie das Tageslicht) können wiederum auf die innere Uhr einwirken und deren Signale verändern. Auf diese Weise kann sich der Biorhythmus auf eine veränderte Situation einstellen und der Körper passt sich an – etwa nach einem Langstreckenflug in eine andere Zeitzone.

Wer vom Biorhythmus spricht, meint meist den Tag-Nacht-Rhythmus (auch 24-Stunden-Rhythmus oder zirkadianer Rhythmus genannt). Wichtigster Zeitgeber des Tag-Nacht-Rhythmus ist das Tageslicht beziehungsweise der Wechsel von Tag und Nacht.

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Der Körper des Menschen ist an den Tag-Nacht-Wechsel der Erde angepasst – das macht sich im Biorhythmus bemerkbar.

Der zirkadiane Rhythmus reguliert viele Prozesse und Fähigkeiten, so zum Beispiel:

Den Wissenschaftsbereich, der sich mit dem Biorhythmus beziehungsweise mit zeitlich regulierten Körperrhythmen beschäftigt, nennt man Chronobiologie.

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