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Syphilis (Lues)

Syphilis: Diagnose

Stand: 30. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei der Syphilis (Lues) kann die Diagnose durch einen direkten Erregernachweis gestellt werden. Der Arzt lässt dazu Sekret von nässenden Hautveränderungen unter dem Mikroskop auf die Syphilis-Erreger untersuchen. Die Diagnose ist auch mithilfe von Bluttests möglich. Sie zeigen, ob im Blut des Patienten Antikörper gegen die Erreger vorhanden sind.

Das Immunsystem des Menschen reagiert auf eine Syphilis-Infektion mit zwei Antikörper-Formen, nämlich unspezifischen und spezifischen Antikörpern. Tests auf unspezifische Antikörper fallen vier bis fünf Wochen nach der Infektion positiv aus. Der Arzt kann diese Tests öfter wiederholen, um einen Behandlungserfolg zu kontrollieren. Die Nachweisverfahren für spezifische Antikörper werden bei Verdacht auf eine Spätsyphilis verwendet. Auch in der Latenzphase kann man den Erreger nur mithilfe dieser Tests nachweisen.

Bei Verdacht auf eine Neurosyphilis ist eine Untersuchung des Hirnwassers (Liquorpunktion) notwendig. Die angeborene Syphilis kann ebenfalls durch Antikörpertests nachgewiesen werden.

Weiterlesen: Syphilis: Therapie

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