Kontaktallergie (Kontaktdermatitis, allergisches Kontaktekzem)

Kontaktallergie (Kontaktdermatitis, allergisches Kontaktekzem)

Kontaktallergie (Kontaktdermatitis, allergisches Kontaktekzem): Diagnose

Stand: 29. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei Verdacht auf eine Kontaktallergie (Kontaktdermatitis, allergisches Kontaktekzem) sind für die Diagnose Informationen zur Krankheitsgeschichte und zu den Lebensgewohnheiten der Betroffenen wichtig (Anamnese). Wichtig ist dabei zum Beispiel die Frage, mit welchen allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) Menschen mit Hautreaktionen möglicherweise im beruflichen oder privaten Umfeld in Berührung kommen. Darüber hinaus prüft der Arzt anhand der vorliegenden Symptome, ob es sich um eine Kontaktallergie handeln könnte.

Das wichtigste Verfahren zur Diagnose einer Kontaktallergie ist der Epikutan-Test. Dieser Test besteht darin, Pflaster mit einer Testsubstanz zu beträufeln, die einen möglichen auslösenden Stoff enthält, und sie anschließend auf Rücken oder Oberarm zu kleben. In der Regel testet man dabei gleichzeitig die Reaktion auf mehrere Stoffe. Nach 48 und 72 Stunden lässt sich überprüfen, ob und in welchem Ausmaß es zu allergischen Hautreaktionen kam. Der Epikutan-Test erfolgt erst dann, wenn das Kontaktekzem vollständig abgeheilt ist.

Weiterlesen: Kontaktallergie (Kontaktdermatitis, allergisches Kontaktekzem): Therapie

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