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Stand: 28. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Hausstauballergie (Hausstaubmilbenallergie) besteht der erste Schritt zur Diagnose darin, abzuklären, wann und wo Symptome einer Allergie auftreten. Bestehen Beschwerden wie tränende oder juckende Augen, Husten, Schnupfen, Niesen, geschwollene oder gerötete Haut ganzjährig und vor allem nachts und am frühen Morgen, ist es sehr wahrscheinlich, dass eine Hausstauballergie vorliegt.
Um den Verdacht auf eine Hausstauballergie zu bestätigen, ist ein Allergietest mit dem entsprechenden Allergen zur Diagnose hilfreich. Meist kommt hierbei ein sogenannter Pricktest zum Einsatz, bei dem man standardisierte Testlösungen auf die Haut des Unterarms oder des oberen Rückens tropft und anschließend die Haut unter dem Tropfen mit einer Nadel anritzt. Im Fall einer Allergie ist die getestete Hautstelle nach 15 bis 20 Minuten gerötet und geschwollen.
Um das Testergebnis und somit die Diagnose der Hausstaubmilbenallergie zu bestätigen, ist eine Blutuntersuchung geeignet: Dabei untersucht man das Blut der möglichen Hausstaubmilbenallergiker auf Antikörper (RAST-Test). In speziellen Fällen kann auch ein nasaler Provokationstest (mit dem in die Nase eingebrachten Allergen) zur Diagnose der Hausstauballergie beitragen. Da sich hierbei eine starke allergische Reaktion entwickeln kann, erfolgt dieser Test am besten nur, wenn direkt nach dem Test eine mindestens halbstündige ärztliche Überwachung gewährleistet ist.
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