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Anti-Kater-Tipps: Was hilft gegen Kater?

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (05. Dezember 2016)

© iStock

Ob Silvester, Weihnachtsfeier, Geburtstag, Hochzeit, Karneval oder ohne einen besonderen Anlass: Wer abends zünftig gefeiert hat, dem blüht am Morgen danach oft ein kräftiger Kater. Abgeschlagen und mit ordentlichen Kopfschmerzen quält man sich durch den nächsten Tag.

Wer sich den Kater ersparen möchte, sollte dem simplen Rat folgen, am besten erst gar keinen oder nur sehr wenig Alkohol zu trinken. Vielen ist das mitunter zu langweilig, denn manchmal möchte man einen Anlass einfach gern so richtig "begießen".

Damit es beim nächsten Kater nicht ganz so weh tut, empfiehlt es sich, unsere Anti-Kater-Tipps zu befolgen.

Apropos: Das Wort "Kater" hat nichts mit Nachbars Mieze zu tun – es hat seinen Ursprung im Griechischen "katarrhein", was übersetzt "herabfließen" bedeutet. Mancher kennt es vom medizinischen Begriff "Katarrh", der für eine Entzündung der Schleimhäute steht, bei der sich Schleim bildet (z.B. bei Bronchitis).

Ursachen des Katers

Ein Großteil der Kater-Beschwerden entsteht nicht durch den Alkohol selbst, sondern durch dessen giftige Abbauprodukte. Dazu kommt, dass Alkohol die Urinausscheidung verstärkt, sodass man förmlich austrocknet. Wer dann nur wenig schläft, trägt zusätzlich dazu bei, sich am Folgetag so richtig an- und abgeschlagen zu fühlen.

Der Kater als Strafe

Die Liste der Symptome, die beim Kater auftreten können, ist lang. Besonders unangenehm sind typische Kater-Beschwerden wie Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Auch Niedergeschlagenheit, Konzentrationsschwäche, Ängstlichkeit und depressive Verstimmung setzen einem zu. Ausgeprägter Durst ("Nachdurst"), heftiges Schwitzen und ein schneller Pulsschlag machen einem zu schaffen.

Fazit: Der Körper sendet eine Fülle an Signalen, die verdeutlichen, dass er stark strapaziert wurde und "bestraft" den Trinker dafür.

Kater: Wie vorbeugen?

Wer auf den ausgiebigen Genuss von Bier & Co. dennoch nicht verzichten möchte oder kann, sollte entsprechend vorsorgen:

  • Genießen Sie Alkohol auch auf Feiern in Maßen und nicht in Massen.
  • Sündigen erlaubt: Vor und während des Trinkgelages sollten Sie fettreich essen – das verzögert die Alkoholaufnahme ins Blut. Die Folge: Der Blut-Alkoholspiegel steigt weniger stark an.
  • Die Mischung macht's: Trinken Sie neben Alkohol ausreichend Wasser oder Nichtalkoholisches.
  • Meiden Sie Hochprozentiges: Finger weg von Schnäpsen, Wodka & Co.


Wenn er doch da ist – Tipps gegen den Kater

Gut gemeinte, aber in ihrer Wirkung wissenschaftlich nicht belegte Hausmittelchen gegen Kater bleiben hier außen vor. Beschränken Sie sich stattdessen auf die folgenden Empfehlungen und Ihr Kater gehört schnell der Vergangenheit an:

  • Den Brand löschen: Gleichen Sie den Flüssigkeitsverlust des Vortags wieder aus (alkoholfrei!).
  • Einmal lüften, bitte: Raus in den Wald und kräftig durchatmen belebt den Geist.
  • Ablegen: Ob Bett oder Couch, Erholung und Schlaf werden Sie wieder fit machen.
  • Gegen den Schmerz: Dröhnt der Kopf zu sehr, können Schmerzmittel helfen.

Gefährliches Spiel

Achten Sie also darauf, Ihren Promillewert nicht allzu sehr in die Höhe zu treiben. Denn hemmungsloses Trinken führt – vermehrt auch bei Jugendlichen – immer wieder zu schweren Alkoholvergiftungen und kann lebensgefährlich sein. Damit das Feiern auch beim nächsten Mal wieder Spaß macht, lohnt es sich, in puncto Alkoholkonsum vernünftig zu sein. Dann bleibt der Katertag im Idealfall ganz aus und der Vortag rundum in guter Erinnerung.

Wie oft trinken Sie alkoholhaltige Getränke?



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