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Naturapotheke – Teil 7: PassionsblumeSie wirkt beruhigend, lindert Magen-Darm-Beschwerden und fördert den Schlaf: Die Passionsblume (Passiflora incarnata) hat einen schwach krampflösenden und dämpfenden Effekt, insbesondere in Kombination mit anderen Heilpflanzen wie Hopfen und Baldrian. Die Passionsblume ist auch unter dem Namen Passionskraut bekannt. In der Schlingpflanze, die eine Höhe von bis zu zehn Metern erreichen kann, sind unterschiedliche Stoffe enthalten, so zum Beispiel ätherische Öle und Flavonoide. Große, strahlig gebaute Blüten sind das Merkmal der Passionsblume. Die dünnen und verholzten Stängel der Pflanze sind mit korkenzieherartigen Ranken besetzt. Sanfte Einschlafhilfe Das Kraut der Passionsblume hilft beim Einschlafen. Zudem lindert es Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Eine nachhaltige Wirkung tritt jedoch nahezu ausschließlich in Kombination mit anderen Kräutern, wie Hopfen, Baldrian oder Melisse, ein. Das Passionsblumenkraut wird teilweise auch bei depressiven Verstimmungen, Konzentrationsproblemen, Asthma bronchiale und nervösen Herzbeschwerden eingesetzt. Anwendungshinweise Zur Linderung von Beschwerden wie Einschlafstörungen oder Magen-Darm-Problemen verwendet man die Passionsblume in der Regel als getrocknetes Kraut. Das Passionsblumenkraut lässt sich sowohl als Tee als auch in Form von Tabletten einnehmen. Für einen Tee übergießt man einen Teelöffel (zwei bis drei Gramm) Passionsblumenkraut mit 150 Milliliter kochendem Wasser. Personen, die Probleme mit dem Einschlafen haben, können den Tee zwei- bis dreimal am Tag und eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen zu sich nehmen. Die Dosis sollte jedoch vier bis acht Gramm Passionsblumenkraut täglich nicht überschreiten. Bei einer Überdosierung können Kopfschmerzen und Sehstörungen auftreten. Andere Nebenwirkungen der Passionsblume sind nicht bekannt. Lesen Sie im nächsten Teil der Serie Naturapotheke Wissenswertes zum Thema Salbei. Quellen:Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: 2008) Pierre, M., Lis, M.: Das BLV-Handbuch Heilpflanzen, BLV Buchverlag, München 2007 Wenigmann, M.: Phytotherapie. Arzneipflanzen Wirkstoffe Anwendung, Urban & Fischer, München 1999 Halten Sie sich auf dem Laufenden: Abonnieren Sie jetzt unsere Gesundheits-Tipps – täglich neu im RSS-Feed. Autor: Onmeda Redaktion Das könnte Sie auch interessieren
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