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Impfen schützt – Teil 6: Schutz vor GrippeAutor: Onmeda-Redaktion ÜberblickAlljährlich im Winter hat sie Hochsaison – die Grippe (Influenza). Influenzaviren sind – wie auch das Schweinegrippe-Virus – hoch ansteckend und werden häufig unterschätzt. Experten raten zu einer Grippeschutzimpfung, im Volksmund meist Grippeimpfung genannt. Sie ist die einzig nachgewiesene effektive Maßnahme gegen Grippe. Mit der Impfung gelingt es, bis zu 90 Prozent der Geimpften vor einer Erkrankung zu schützen. Bei älteren Menschen ist die Schutzrate geringer. Die Grippeimpfung hilft zumindest, einen milden, komplikationslosen Verlauf der Influenza zu erreichen. Wichtig ist, die Gefahr für schwerwiegende Komplikationen, wie zum Beispiel eine Lungenentzündung, zu verringern. Eine Impfung gegen Grippe muss jedes Jahr wiederholt werden. Da sich jedes Jahr andere Grippeviren verbreiten, ist es nicht möglich, den Schutz einer Grippeimpfung über mehrere Jahre hinweg aufrecht zu erhalten, wie es bei einigen anderen Schutzimpfungen der Fall ist. Wer sollte sich impfen lassen?Für folgende Personengruppen ist es ratsam, sich gegen Grippe impfen zu lassen:
DurchführungDie Grippeimpfung sollte vorzugsweise im Oktober oder November durchgeführt werden. Nach der Impfung benötigt das Immunsystem rund 14 Tage, um einen vollständigen Schutz aufzubauen. Wer unter einer akuten fieberhaften Erkrankung leidet, sollte mit der Grippeimpfung bis zwei Wochen nach der Genesung warten. NebenwirkungenBei der Grippeimpfung beschränken sich die Nebenwirkungen überwiegend auf harmlose, vorübergehende Erscheinungen wie Rötungen, Schwellungen, Fieber und Störungen des Allgemeinbefindens. Selten treten schwerere Reaktionen auf. Allergisch bedingte Nebenwirkungen können bei jeder Impfung auftreten. Für Menschen mit einer Hühnereiweiß-Allergie kann die Grippeimpfung lebensgefährlich sein; in diesem Fall kann ein eiweißfreier Impfstoff genutzt werden. Lesen Sie im nächsten Teil der Serie Impfen schützt Wissenswertes zum Thema Schutz vor FMSE. Quellen:Epidemiologisches Bulletin, Nr. 30/2010: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut. Stand: August 2010. Robert Koch-Institut, Berlin (02.08.2010) RKI-Ratgeber Infektionskrankheiten: Influenza. www.rki.de (Stand: 07.12.2009) Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: 2008) Informationen der Pressekonferenz der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI): Influenza – Was bedeutet das für Arzt und Patient? (Stand: 04.09.2007) Epidemiologisches Bulletin 30/2007: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (Stand: 27.07.2007) Lehnert, H., Werdan, K.: Innere Medizin. Thieme, Stuttgart 2006 Schaberg, T.: Grippeschutzimpfung. Abstract, Robert Koch-Institut, Online-Publikation (12.09.2006) Hahn, J.M.: Checkliste Innere Medizin. Thieme, Stuttgart, 2002 Halten Sie sich auf dem Laufenden: Abonnieren Sie jetzt unsere Gesundheits-Tipps – täglich neu im RSS-Feed. Das könnte Sie auch interessieren
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