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Gesund schlafen – Teil 4: Entspannt (ein-)schlafen

Autor: Onmeda-Redaktion

Überblick

Schnell stellt sich eine Art Gewohnheitshaltung ein, wenn man mehrere Nächte nacheinander abends lange wach liegt und der Schlaf partout nicht kommen will. Man rechnet schon fast damit, wieder einmal nicht einschlafen zu können. Solchen Einschlafproblemen können Sie mit einfachen Mitteln entgegenwirken.

Ein junger Mann liegt auf dem Bett.

Oft verursachen die Probleme beim Einschlafen eine regelrechte Angst vor weiterer Schlaflosigkeit, selbst wenn die Ursachen beseitigt sind. Der bloße Gedanke an die quälenden Einschlafversuche reicht aus, um die innere Unruhe zu steigern und mit ihr die Anspannung. Einige einfache Techniken helfen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen:

  • Entspannen Sie Ihren Körper mit einem warmen Bad (34-36°C). Verschiedene Badezusätze wirken zusätzlich beruhigend. Empfehlenswert sind Melissen-, Baldrian-, oder Hopfenzusätze.
  • Versuchen Sie sich geistig zu entspannen. Gerade schwer wiegende Probleme oder Sorgen sollten nicht vor dem Einschlafen diskutiert werden.
  • Trinken Sie ein Glas warme Milch mit Honig.
  • Trainieren Sie Ihre Entspannungsfähigkeit mit Techniken wie Autogenem Training, Yoga oder Progressiver Muskelentspannung nach Jacobson.
  • Besonderheiten bei Kindern: Kommen Sie möglichst gemeinsam mit Ihren Kindern zur Ruhe. Vermeiden Sie aufregende Filme oder Bücher, denn diese tragen nur zu größerer Anspannung bei. Wichtig ist ein Schlaf-Ritual, das den Abend und das Schlafengehen immer wieder gleich einleitet.

Natürlicher Schlummertrunk

In der Pflanzenwelt gibt es einige Kräuter, deren beruhigende und entspannende Wirkung wissenschaftlich bewiesen ist und auf verschiedenste Weise genutzt wird. Viele bekannte Kräuter oder fertige Teemischungen erhalten Sie in Reformhäusern oder Apotheken. Ein Rezept für einen natürlichen Schlummertrunk wäre zum Beispiel dieses:

Pro Tasse brauchen Sie einen Teelöffel von der Kräuterzusammenstellung, die Sie mit heißem Wasser aufgießen. Den Tee lassen Sie etwa zehn Minuten ziehen. Nach Belieben können Sie einen Teelöffel Honig zugeben.

Lesen Sie heute in einer Woche Wissenswertes zum Thema Schlaftechnik. Vergangene Tipps dieser Themenserie finden Sie hier: Gesund schlafen.

Quellen:

Online-Information der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM): www.charite.de (Abrufdatum: 9.2.2011)

Online-Information der Deutschen Akademie für Gesundheit und Schlaf (DAGS): www.schlaf-medizin.de

Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM): Nicht erholsamer Schlaf. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 063/001. (Stand: 11/2004)

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