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Gesund schlafen – Teil 1:

Autor: Onmeda-Redaktion

Frühjahrsfit statt frühjahrsmüde

Wenn die Natur im Frühjahr zu Höchstleistungen aufläuft, machen viele Menschen schlapp: Kaum hat man sich vom Winter erholt, hält bereits die Frühjahrsmüdigkeit Einzug. Die Symptome reichen von Müdigkeit und ausgeprägtem Schlafbedürfnis bis hin zu Kreislaufschwäche und Gereiztheit.

Eine Frau die den Wecker ausmacht.

Eine wichtige Rolle spielt die Wetterumstellung. Mit den ersten wärmeren Tagen weiten sich die Blutgefäße, der Blutdruck sinkt, man fühlt sich müde und schwach. Hinzu kommt, dass die Reserven Ihres Körpers nach den dunklen Wintertagen aufgebraucht sind. Ihr Organismus gewöhnt sich erst langsam an die Umstellung von der dunklen auf die helle Jahreszeit. Das liegt nach Meinung von Experten vor allem an der hormonellen Umstellung. Lichtreize im Frühjahr aktivieren die Produktion des stimmungsaufhellenden Hormons Serotonin, während das für den Schlaf zuständige Hormon Melatonin noch aktiv ist. Diese Wechselwirkung zwischen beiden Hormonen macht müde.

Was Sie tun können

Wehren Sie sich gegen die Symptome der Frühjahrsmüdigkeit:

  • Richten Sie Ihren Tagesablauf nach der Sonne. So tanken Sie Tageslicht. Stehen Sie früh auf und gehen Sie früh ins Bett. Denn unter dem Einfluss von Tageslicht wird Melatonin abgebaut und Serotonin gebildet.
  • Gehen Sie täglich an der frischen Luft spazieren oder planen Sie eine Runde mit dem Fahrrad ein. Benutzen Sie die Treppe anstelle des Fahrstuhls. Steigen Sie eine Station früher aus dem Bus und laufen Sie den Rest der Strecke
  • Verzichten Sie auf Fastfood und nehmen Sie frische, vitaminreiche Kost zu sich. Der Körper braucht diese Stoffe vor allem für ein reibungsloses Funktionieren des Stoffwechsels.
  • Achten Sie bei der Ernährung auf die Regel Lieber fünf statt drei. Nehmen Sie mehrere kleine statt wenige große, beschwerende Mahlzeiten ein.
  • Wenn Sie schlechte Laune haben, ziehen Sie sich nicht zurück, sondern unternehmen Sie etwas mit Freunden. Gemeinsam reden und lachen bringt auch die Seele wieder in Schwung.

Lesen Sie heute in einer Woche Wissenswertes zum Thema Wie wir schlafen.

Quellen:

Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM): Nicht erholsamer Schlaf. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 063/001 (Stand: 11/2009)

Zulley, J., Knab, B.: Die kleine Schlafschule. Verlag Herder, Freiburg i.Br., 2007

Payk, Th.R.: Checkliste Psychiatrie und Psychotherapie. Thieme, Stuttgart 2007

Online-Informationen der Landesärztekammer Hessen: www.laekh.de (Stand: 14.09.2005)

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