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Fit ins Frühjahr – Teil 7: So wirken Sie depressiven Verstimmungen entgegen

Autor: Onmeda-Redaktion

Überblick

Die langen Wintermonate haben ihre Spuren hinterlassen. Das nasskalte Wetter und der Lichtmangel schlagen vielen Menschen dauerhaft aufs Gemüt und können depressive Verstimmungen hervorrufen. Doch spätestens im Frühjahr wird es Zeit, der Niedergeschlagenheit entgegenzuwirken und die Lustlosigkeit zu vertreiben.

Das Bild zeigt ein nachdenkliches Mädchen.

Auslöser Lichtmangel

Auslöser für eine sogenannte saisonal abhängige Depression (SAD) ist in der Regel der Lichtmangel, der in den Herbst- und Wintermonaten vorherrscht. Die kurzen Tage bringen die Hormone und Botenstoffe im Gehirn durcheinander und lösen dadurch Stimmungsschwankungen aus. Die Betroffenen fühlen sich meist müde und antriebslos. Ihre Stimmung ist gedrückt und sie ziehen sich von Freunden und Bekannten zurück. Saisonal bedingte Depressionen beginnen meistens im Herbst und halten bis zum Frühjahr an. Die Symptome verschwinden dann häufig schlagartig.

Glückshormone ankurbeln

Einer saisonal bedingten Depression kann man entgegenwirken, indem man die körpereigene Produktion des "Glückshormons" Serotonin ankurbelt. Dies lässt sich zum Beispiel mit Spaziergängen erreichen, bei denen Licht getankt werden kann; oder über eine kohlenhydratreiche Ernährung.

Halten die Beschwerden allerdings länger an, sollte man einen Arzt zu Rate ziehen. Dieser kann in schweren Fällen zum Beispiel Antidepressiva verordnen. Bei leichteren Beschwerden hilft bereits eine Lichttherapie oder eine Behandlung mit natürlichen Arzneimitteln vielen Menschen, ihr inneres Gleichgewicht wiederzufinden.

Soziale Kontakte suchen

Auch wenn es vielleicht schwerfällt: Wer sich niedergeschlagen, müde und antriebslos fühlt, sollte soziale Kontakte nicht meiden. Ein Gespräch mit anderen kann aufmunternd wirken und von traurigen Gedanken ablenken. Unterstützung durch Angehörige sowie Eigeninitiative (gesunde Ernährung, viel Bewegung) begünstigen den Verlauf einer SAD.

Alle Tipps aus dieser Themenserie:

Quellen:

Möller, H.-J. (Hrsg.): Therapie psychischer Erkrankungen. Thieme, Stuttgart 2006

Davison, G.C., Neale, J.M., Hautzinger, M. (Hrsg.): Klinische Psychologie. Beltz PVU, München 2002

Hautzinger, M.: Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen. Beltz PVU, München 2000

Hoffmann, N., Hoffmann, B.: Verhaltenstherapie bei Depressionen. Pabst Science Publishers, Lengerich 2001

Hoffmann, N., Hoffmann, B.: Depression - Informationsmaterial für Betroffene und Patienten. Pabst Science Publishers, Lengerich 2001

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