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Entspannung & Wellness – Teil 1: YogaAutor: Onmeda-Redaktion ÜberblickKörperliche und seelische Ausgeglichenheit – das ist das oberste Ziel beim Yoga. Yoga ist eine ursprünglich aus Indien stammende Technik, die verschiedene Körperhaltungen und Atemübungen miteinander kombiniert. Heutzutage nutzt man Yoga vor allem, um zu entspannen, Stress abzubauen sowie Koordination und Beweglichkeit des Körpers zu verbessern. Auch bei Konzentrations- und Schlafstörungen sowie unterstützend bei verschiedenen Erkrankungen und Beschwerden wie Asthma und Rückenschmerzen kommt Yoga zum Einsatz. Nach klassischem Verständnis stellt Yoga einen spirituellen Weg dar, um sich einem geistigen, spirituellen oder religiösen Ziel zu nähern. Wirksame EntspannungstechnikDa es vielfältige Einsatzgebiete und Formen des Yoga gibt, ist es schwer, eine allgemeingültige Aussage über die Wirksamkeit zu treffen. Das klassische Yoga ist wissenschaftlich anerkannt und wird von vielen Krankenkassen gefördert. Über die positive Wirkung von Yoga als unterstützende Maßnahme bei der Behandlung von Bluthochdruck, multipler Sklerose und Rückenschmerzen liegen bereits Studien vor. Als alleinige Behandlung von Erkrankungen ist Yoga allerdings nicht ratsam. Den Einsatz von Yoga bei Beschwerden, zum Beispiel mit dem Ziel der Blutdrucksenkung, sollten Sie in jedem Fall mit einem Arzt absprechen. Was macht man beim Yoga?In der Medizin spielen insbesondere die Muskelübungen und die Atemübungen eine Rolle, die zusammen mit Reinigungsübungen als Chikitsa-Yoga bezeichnet werden. Zu Beginn werden Übungen durchgeführt, die das Ziel haben, den Alltag zu vergessen und zur Ruhe zu kommen. Anschließend folgen verschiedene Körperhaltungen (Asanas). Eine bekannte Übung ist beispielsweise der sogenannte Lotossitz. Jede Übung spricht unterschiedliche Körperbereiche an und lässt sich mit Atemübungen (Pranayamas) kombinieren. Die jeweilige Haltung nimmt man meist mehrere Minuten ein. Bei allen Übungen liegt die ganze Aufmerksamkeit auf dem körperlichen Empfinden. Am Ende einer Yoga-Sitzung schließen sich oft Übungen zur Tiefenentspannung an. Da jeder Mensch unterschiedlich auf Yoga-Übungen und deren Abfolge reagiert, stellt der Lehrer für jeden seiner Teilnehmer eine individuelle Kombination von Übungen zusammen. Regelmäßiges Üben ist dabei wichtiger Bestandteil des Yoga. Es empfiehlt sich, die erlernten Übungen täglich zweimal zwanzig bis dreißig Minuten zu praktizieren. Lesen Sie im nächsten Teil der Serie Entspannung & Wellness Wissenswertes zum Thema Progressive Muskelentspannung. Quellen:Keller, S. : Das Rückenbuch, Stiftung Warentest, Berlin 2010 Federspiel, F., Herbst, V. : Die andere Medizin. Stiftung Warentest, Berlin 2005 Halten Sie sich auf dem Laufenden: Abonnieren Sie jetzt unsere Gesundheits-Tipps – täglich neu im RSS-Feed. Das könnte Sie auch interessieren
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