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Alternativ heilen – Teil 2:

Autor: Onmeda-Redaktion

Entspannung durch Yoga

Yoga ist eine über 7.000 Jahre alte, in Indien verwurzelte Technik aus Körperhaltungen und Atemübungen. Nach klassischem Verständnis stellt Yoga einen spirituellen Weg dar, um sich einem geistigen, spirituellen oder religiösen Ziel zu nähern. Heutzutage nutzt viele Menschen Yoga vor allem, um zu entspannen, Stress abzubauen sowie die Koordination und die Beweglichkeit des Körpers zu verbessern.

Das Bild zeigt eine Frau, die mit geschlossenen Augen mit verschränkten Beinen sitzt.

Das klassische Yoga ist wissenschaftlich anerkannt und wird von vielen Krankenkassen gefördert. Das Ziel, einen spirituellen Weg zur körperlichen und seelischen Balance zu finden, steht bei vielen Yoga-Therapien immer noch an erster Stelle. Zudem wird Yoga zur Verbesserung von Koordination und Beweglichkeit, als Entspannungstechnik, bei Konzentrations- und Schlafstörungen sowie unterstützend bei verschiedenen Erkrankungen und Beschwerden wie Asthma und Rückenschmerzen eingesetzt.

Was passiert beim Yoga?

Yoga können Sie sowohl in der Gruppe als auch allein praktizieren. Meist beginnt eine Yoga-Stunde mit Übungen, die das Ziel haben, den Alltag zu vergessen und zur Ruhe zu kommen. Anschließend folgen verschiedene Körperhaltungen (Asanas). Eine bekannte Sitzhaltung ist beispielsweise der sogenannte Lotossitz. Jede Übung spricht unterschiedliche Körperbereiche an und kann mit Atemübungen (Pranayama) kombiniert werden.

Die jeweilige Haltung sollte mehrere Minuten eingenommen werden. Bei allen Übungen liegt die ganze Aufmerksamkeit auf dem körperlichen Empfinden. Am Ende einer Yoga-Sitzung schließen sich oft Übungen zur Tiefenentspannung an.

Regelmäßiges Üben ist dabei der wichtigste Bestandteil für eine erfolgreiche Therapie. Es empfiehlt sich, sich auch zuhause ein wenig Zeit für die erlernten Übungen zu nehmen – ideal sind täglich 20 bis 30 Minuten.

Wirksamkeit

Über die positive Wirkung des Yoga als unterstützende Maßnahme bei der Behandlung von Bluthochdruck, multipler Sklerose, >Rückenschmerzen und Tuberkulose liegen bereits Studien vor. Als alleinige Behandlung von Erkrankungen ist Yoga allerdings nicht ratsam. Den Einsatz von Yoga bei Beschwerden sollten Sie in jedem Fall vorab mit einem Arzt besprechen.

Lesen Sie heute in einer Woche Wissenswertes zum Thema Gesund mit Sauerstoff?. Vergangene Tipps dieser Themenserie finden Sie hier: Alternativ heilen.

Quellen:

Keller, S. : Das Rückenbuch, Stiftung Warentest, Berlin 2010

Federspiel, F., Herbst, V. : Die andere Medizin. Stiftung Warentest, Berlin 2005

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