Startseite > Wundheilung > Hemmung der Wundheilung
Autor: Onmeda-Redaktion
Bestimmte Faktoren können die normalen Wundheilungsprozesse stören. Hierzu gehört beispielsweise eine Infektion des Wundbereichs mit Keimen, insbesondere durch Bakterien. Bei Erkrankungen wie chronischem Bluthochdruck (Hypertonie) oder Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) kann eine gestörte Durchblutung der Gefäße zu einer unzureichenden Sauerstoffversorgung des Wundbereichs führen. Auch eine veränderte Zusammensetzung des Bluts bei zum Beispiel HIV, Leukämien oder in Folge der Einnahme bestimmter Medikamente wie Kortison behindert die normale Wundheilung. Darüber hinaus neigen manche Menschen dazu, überschießende Narben, (sog. hypertrophe Narben oder Keloide) zu bilden. Als Ursache hierfür werden Störungen der Bindegewebsbildung vermutet, die zu ausgeprägten, mitunter stark geröteten, juckenden Narben führen. Bei älteren Menschen ist die Wundheilung zudem oft verlangsamt.
Andererseits können bestimmte Einflüsse auch förderlich für die Wundheilung sein. Hierzu zählen zum Beispiel eine gesunde Ernährung, eine gute Durchblutung, eine keimfreie Wunde und das Ruhigstellen des betroffenen Bereichs.
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