Startseite > Narben & Narbenbehandlung > Mobilisierung von Narben
Autor: Onmeda-Redaktion
Eine bewährte Methode der Narbenbehandlung, etwa nach operativen Eingriffen, ist die vorsichtige Massage des Narbengewebes durch den Physiotherapeuten (Mobilisierung).
Durch gekonntes Ziehen und Streichen des umliegenden Gewebes werden Verklebungen des Narbengewebes mit den darunterliegenden Gewebeschichten gelöst. Die gezielte Zugbeanspruchung verhindert das Schrumpfen des Narbengewebes und wirkt darüber hinaus als Reiz für die Umwandlung der Narbe zu funktionstüchtigem Gewebe.
Die Mobilisierung von Narben sollte frühestens nach Abschluss der Wundheilung (kein Schorf mehr, Fäden nach operativen Eingriffen müssen gezogen sein) beginnen.
Bei der Spritzenbehandlung von Narben wird durch Einspritzen (Injektion) von Glukokortikoiden in hypertrophes (wulstiges) Narbengewebe eine Reduktion der Bindegewebsproduktion bewirkt, die Haut wird flacher und geschmeidiger.
Narben, die unter dem Hautniveau liegen und deshalb kleine Grübchen bilden (atrophe Narben, zum Beispiel durch Akne) können durch das Einspritzen von Kollagen aufgefüllt werden.
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