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Hautpflege bei Schuppenflechte

Autor: Onmeda-Redaktion

Eine Frau cremt ihre Beine ein.
Eine sorgfältige Hautpflege ist bei Schuppenflechte besonders wichtig!

Schuppenflechte (Psoriasis) ist nicht gefährlich – dennoch kann der Leidensdruck sehr hoch sein. Die Erkrankung, die bislang nicht heilbar ist, macht sich durch schuppende Hautveränderungen bemerkbar, die für den Betroffenen oft psychisch sehr belastend sind. Die gute Nachricht: Mit einer konsequenten Therapie und der richtigen Hauptpflege kann Schuppenflechte gelindert werden!

Schuppige, scharf begrenzte, rote Hautstellen sind – neben Juckreiz – typische Anzeichen für eine Schuppenflechte. Während bei manchen Menschen mit Schuppenflechte nur einzelne Hautveränderungen auftreten, zum Beispiel an Knien oder Ellenbogen, kann Schuppenflechte bei anderen Personen den ganzen Körper befallen – inklusive Schleimhäute, Gelenke oder Nägel. Als Auslöser für die Erscheinungen gilt eine Autoimmunreaktion des Körpers, die sich gegen Zellen der Oberhaut (Keratinozyten) richtet – in der Folge verdickt sich die Haut an den betroffenen Arealen und beginnt zu schuppen.

Die Therapie ist individuell und richtet sich danach, wie ausgeprägt die Schuppenflechte ist. Mithilfe einer geeigneten Behandlung kann erreicht werden, dass die Betroffenen vorübergehend beschwerdefrei sind.

Basis jeder Therapie bei Schuppenflechte ist in jedem Fall die konsequente und sorgfältige Hautpflege!

Die psychische Komponente ist bei einer Schuppenflechte nicht zu unterschätzen: Viele Betroffene schämen sich für die Hautveränderungen. Manche Außenstehende haben aus Unwissenheit Angst, sich anzustecken – dabei ist Schuppenflechte nicht ansteckend. Soziale Isolation kann die Folge sein.

Auch wenn Schuppenflechte chronisch verläuft und immer wieder Schübe auftreten – wer auf sich achtet, kann sich trotz der Erkrankung wieder wohler in seiner Haut fühlen! Wichtig ist, in Sachen Pflege auf die richtigen Produkte zurückzugreifen, so zum Beispiel auf Präparate mit Harnstoff (Urea), um trockener Haut ausreichend Feuchtigkeit zu liefern und so die natürliche Hautbarriere zu schützen.

Akute Schübe kann man häufig verhindern oder positiv beeinflussen, so zum Beispiel durch eine gesunde Lebensweise (Nikotinverzicht, Normalgewicht, nur mäßiger Alkoholkonsum, Entspannungsmethoden). Was für den Einzelnen gut oder schlecht ist, muss jedoch jeder für sich selbst herausfinden.

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