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Stand: 24. November 2008Autor: Onmeda-Redaktion
Schwerhörigkeit ist eine Einschränkung, die fast jeder Mensch zeitweise erlebt. Dabei ist das Hörvermögen herabgesetzt. Meist tritt Schwerhörigkeit nur vorübergehend auf, zum Beispiel beim Fliegen oder im Gebirge, nach einem Konzert mit lauter Musik oder bei einer Entzündung des Ohrs. In einem gewissen Maß ist ein Gehörverlust auch mit zunehmendem Alter normal. Schwerhörigkeit kann angeboren oder erworben sein.
Das Ohr ist das menschliche Organ, welches für das Hören zuständig ist. Es besteht aus drei Segmenten:
Das äußere Ohr ist dafür ausgelegt, die Schallwellen aufzunehmen. Der Schall wird durch Trommelfell in Vibrationen umgewandelt, an das Mittelohr weitergegeben und durch die Gehörknöchelchen verstärkt. Die Bewegungen setzen sich in der Gehörschnecke fort, wo sie je nach Tonhöhe an unterschiedlichen Stellen Erregungen auslösen. Diese werden vom Gehirn ausgewertet und zu Tönen umgewandelt.
Die Tonhöhe wird als Frequenz bezeichnet und in Hertz (Hz) gemessen. Der menschliche Hörbereich liegt zwischen 20 und 20.000 Hertz, wobei das menschliche Ohr zwischen 500 und 5.000 Hertz am empfindlichsten ist (menschliche Sprache). Die Stärke des Schallreizes, also die Lautstärke, wird in Dezibel (dB) gemessen. Dabei liegt die so genannte Schmerzgrenze bei 120 Dezibel. Geräusche über diesem Pegel können das Gehör irreparabel schädigen. Die untere Hörgrenze (Hörschwelle) bezeichnet die Lautstärke, bei der ein Ton von 1.000 Hertz gerade noch wahrgenommen werden kann und wird mit 0 Dezibel festgelegt. Bei Frequenzen über oder unter 1.000 Hertz verschiebt sich die Hörschwelle nach oben.
Eine Schwankung der Hörschwelle um bis zu 20 Dezibel wird noch als Normalhörigkeit definiert.
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