|
Sie befinden sich hier:
Startseite > Rauchen > Giftstoffe im Rauch
RauchenGiftstoffe im RauchAutor: Onmeda-Redaktion In Tabak finden sich neben Nikotin weitere giftige Substanzen. Beim Verbrennen einer Zigarette entstehen mehr als 4.800 chemische Stoffe. Davon sind über 70 hochgiftig und krebserregend beziehungsweise stehen unter Verdacht, Krebs hervorzurufen.
NikotinNikotin ist eine süchtig machende, hochgiftige Substanz. Benannt wurde es nach dem französischen Diplomaten und Gelehrten Jean Nicot, der im 16. Jahrhundert den Tabak in Europa eingeführt haben soll. Nikotin wirkt spezifisch auf die Nerven und das Gehirn. Es stimuliert und hemmt, es stresst und entspannt den Körper zugleich. Unter der Wirkung von Nikotin schlägt das Herz schneller, der Blutdruck steigt, die Durchblutung wird reduziert und die Körpertemperatur sinkt. Nikotin führt zu einem Anstieg von Neurotransmittern und Hormonen, zum Beispiel von Noradrenalin, Dopamin und Endorphinen. Beim Nikotinabbau im Körper entsteht Nikotinsäure, ein Vitamin des Vitamin-B-Komplexes, das Gefäß erweiternd wirkt und die psychomotorische Leistungsfähigkeit stärkt. Bei Personen, die an Alzheimer oder Parkinson leiden, wird dieser positive Effekt der Nikotinverabreichung seit einigen Jahren mit strittigen Erfolgen getestet. Weitere SuchtstoffeWeitere Suchtstoffe werden unter den mehr als 600 Zusatzsubstanzen vermutet, die Zigarettenhersteller dem Tabak beimischen. Sie bewirken eine schnellere Aufnahme des Nikotins in Blutbahn und Gehirn und machen süchtig. Die chemischen Zusatzstoffe stehen außerdem unter Verdacht, krebserregend zu sein. Alternativ gibt es amerikanische "Ökozigaretten", die damit beworben werden, 100 Prozent reinen Tabak ohne chemische Zusätze zu enthalten. Deswegen sind diese Zigaretten aber nicht wesentlich gesünder. Denn unter den mehreren Tausend Inhaltstoffen des Tabaks, die beim Rauchen frei werden, sind viele giftige (toxische), die Erbsubstanz verändernde (mutagene) und krebserregende (karzinogene) Substanzen. Über 70 Karzinogene oder als karzinogen vermutetet Substanzen wurden bisher im Tabak analysiert, wovon einige ihre schädliche Wirkung erst nach der Verbrennung entwickeln. Die Zigarette zum Glas Wein ist besonders tückisch. Neben seiner toxischen Wirkung agiert der Alkohol hier als organisches Lösungsmittel: Die Tabakkarzinogene können so schneller aufgenommen werden. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaRauchen
Das könnte Sie auch interessieren
Rauchfrei durchstartenHier finden Sie Tipps und Empfehlungen, mit denen Sie gute Chancen haben, dauerhaft ohne Zigaretten leben zu können! mehr ... Weitere Themen:Am häufigsten gelesen
Leben mit KrebsIm Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ... Weitere Themen:
Disclaimer:© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten. |