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Nikotinabhängigkeit (Tabakabhängigkeit)Stand: 1. Juli 2008Autor: Onmeda-Redaktion Als Nikotinabhängigkeit (Tabakabhängigkeit) wird das zwanghafte Bedürfnis nach Nikotin bezeichnet. Nikotin ist ein hochgiftiges Suchtmittel. Es wird vor allem als Tabak über Zigaretten geraucht. Fast 17 Millionen Deutsche rauchen, bei 60 bis 70 Prozent von ihnen liegt eine Nikotinabhängigkeit vor. In Tabak finden sich neben Nikotin weitere giftige Stoffe, weshalb Rauchen extrem gesundheitsschädlich ist. Allein im Jahr 2005 starben in Deutschland mehr als 42.000 Menschen an Erkrankungen, die auf den Konsum von Tabakprodukten zurückzuführen waren. Obwohl praktisch allen Menschen die Risiken des Tabakkonsums bekannt sind, nimmt die Zahl der Raucher nicht signifikant ab. Dabei gibt es viele Methoden, die Raucher dabei unterstützen können, ihre Nikotinabhängigkeit zu besiegen. Aufgrund der negativen gesundheitlichen Folgen der Nikotinabhängigkeit beziehungsweise des Tabakkonsums werden zunehmend strengere Richtlinien für die Werbung und den Verkauf von Zigaretten gefordert und umgesetzt. Die Preise für Tabak und Zigaretten haben sich in den letzten Jahren drastisch erhöht. Im September 2007 wurde ein neues Nichtraucherschutzgesetz wirksam, laut dem das Rauchen in allen Einrichtungen des Bunds und im öffentlichen Personenverkehr grundsätzlich verboten ist. Das Rauchverbot wurde zunächst in 14 Bundesländern angewendet. In Thüringen und Nordrhein-Westfalen wurden die Verordnungen erst im Laufe des Jahrs 2008 wirksam. Seit dem 01. Juli 2008 ist auch dort in Kneipen und Gaststätten das Rauchen verboten. Das Rauchverbot wird in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich strikt gehandhabt. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaNikotinabhängigkeit
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