Startseite > Tipps bei Lippenherpes
Autor: Onmeda-Redaktion
Einer Infektion mit Herpes-simplex-Viren kann man kaum vorbeugen. In den meisten Fällen erfolgt die Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus 1 (HSV-1), der Lippenherpes auslöst, bereits im Kindesalter durch eine Mutter-zu-Kind-Übertragung. Ein unbehandelter Lippenherpes-Ausbruch dauert in der Regel sieben bis zehn Tage und verläuft individuell verschieden. Wer einige Tipps bei Lippenherpes beherzigt, kann den Ausbruch einer neuen Herpesepisode jedoch verhindern oder wenigstens den Verlauf mildern und den Heilungsprozess beschleunigen.
Lippenherpes ist nicht nur schmerzhaft und lästig; viele Betroffene empfinden die kleinen Bläschen als kosmetisches Manko und als psychisch sehr belastend. Dauerhaft heilen kann man Herpes nicht. Wenn das Virus einmal in den Körper eingedrungen ist, verbleibt es dort trotz Antikörperbildung und schlummert lebenslang in den Nervenzellen. Durch bestimmte rückfallauslösende Faktoren (sog. Triggerfaktoren) wird es reaktiviert, wandert aus den Nervenzellkörpern zurück an die Hautoberfläche und vermehrt sich dort rasend schnell, sodass sich die typischen Herpesbläschen auf den Lippen oder um den Mund herum bilden. Mitunter treten die durch das Herpes-simplex-Virus ausgelösten Beschwerden bis zu zwölfmal pro Jahr auf.
Auch wenn das Virus nicht aus dem Körper verschwindet, können Betroffene einige Vorsorgemaßnahmen treffen, die den Ausbruch von Lippenherpes weitgehend verhindern. Dazu ist es wichtig, die individuellen Faktoren zu kennen, die einen Herpesausbruch auslösen, und diese zu meiden.
Mögliche Triggerfaktoren können sein:
Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf die verschiedenen Triggerfaktoren. Deshalb sollte jeder Betroffene sich selbst genau beobachten, um herauszufinden, durch welche Gegebenheiten das Herpes-simplex-Virus bei ihm reaktiviert wird und wann Beschwerden auftreten.
In einigen Fällen kann es auch ohne ersichtlichen Auslöser zu einem Ausbruch des Lippenherpes kommen. Dann können Cremes oder Herpes-Pflaster helfen, den Schub einzudämmen und die Schmerzen zu lindern. Wichtig ist hierbei, schon bei den ersten Anzeichen wie Kribbeln, Jucken oder Spannungsgefühl auf den Lippen zu reagieren, um den Verlauf möglichst abzumildern und die Heilung zu beschleunigen.
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