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DNA-Viren

Betaherpesviren (Betaherpesvirinae)

Autor: Onmeda-Redaktion

Für den Menschen sind bei den Betaherpesviren (Betaherpesvirinae) vor allem die Gattungen Zytomegalievirus und Roseolovirus von Bedeutung.

Eine Infektion mit dem Zytomegalievirus bleibt meist unbemerkt. Man geht davon aus, dass weltweit 50 bis 80 Prozent aller Erwachsenen das Virus in sich tragen. Nach der Infektion verbleibt das Zytomegalievirus lebenslang im Körper und kann reaktiviert werden, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Die Zytomegalie kann vor allem für abwehrgeschwächte Personen oder Neugeborene bedrohlich werden.

Das humane Herpesvirus Typ 6 (HHV 6) ist der Erreger des sogenannten Dreitagefiebers (Exanthema subitum), einer harmlosen Virusinfektion im Kindesalter. Das Virus gehört zur Gattung der Roseoloviren, wird durch Speichel beziehungsweise Tröpfcheninfektion übertragen und ist bereit bei Kleinkindern weit verbreitet: Schätzungen zufolge sind circa 95 Prozent aller Dreijährigen mit dem humanen Herpesvirus 6 infiziert.

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