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Krebstherapie

Operation bei Krebs

Stand: 4. Mai 2010Autor: Onmeda-Redaktion

Eine Operation bei Krebs zielt auf die vollständige Entfernung des von Krebs befallenen Gewebes ab. Um dieses Ziel zu erreichen, wird der Chirurg auch Teile des angrenzenden, gesunden Gewebes wegnehmen, um vereinzelte Tumorzellen zu entfernen, die möglicherweise bereits in das gesunde Gewebe vorgedrungen sind. Gegebenenfalls müssen zusätzlich weitere befallene Organe und Lymphknoten entfernt werden. Wie für jede andere Operation, gilt auch für die Operation bei Krebs: Sie ist mit Risiken und Komplikationen verbunden. Je mehr Gewebe und Organe befallen sind, desto umfangreicher ist die Operation bei Krebs und desto größer ist das Risiko, dass Komplikationen und Beschwerden auftreten. Allen möglichen Risiken und Komplikationen zum Trotz muss vor und auch während einer Operation bei Krebs das eigentliche Ziel, also die Heilung des Krebses, im Vordergrund stehen.

Zu Komplikationen kann es kommen, wenn durch eine Operation bei Krebs andere Organe, Nerven und Blutgefäße verletzt werden. Die Folge können Blutungen und Nachblutungen sein. Infektionen, vor allem im Bereich der Operationswunde, sowie Blutgerinnsel und Verwachsungen sind möglich. Über die Risiken der Narkose klärt vor der Operation ein Narkosearzt (Anästhesist) auf.

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