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Autor: Onmeda-Redaktion
Im fortgeschrittenen Darmkrebs-Stadium kann es aufgrund der Tumorgröße und dem Befall von Nachbarorganen zu Folgeerkrankungen kommen. Blutet der Tumor stark, kann sich eine Blutarmut (Anämie) entwickeln. Wächst der Tumor sehr schnell, kann die Stuhlpassage erschwert oder unmöglich werden. Ein solcher Darmverschluss (Ileus) muss durch eine Operation beseitigt werden.
Eine sofortige Operation ist ebenfalls notwendig, wenn der Tumor die äußere Darmwand durchbrochen hat und Darminhalt in den offenen Bauchraum gelangt. Dabei entstehen starke, plötzlich einsetzende Schmerzen und es kann zu einer Bauchfellentzündung (Peritonitis) kommen.
Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus sollte man regelmäßige Kontrolluntersuchungen zur Darmkrebs-Nachsorge wahrnehmen, damit ein Wiederauftreten des Tumors (Rezidiv) möglichst frühzeitig erkannt werden kann. Zu den Nachsorgeuntersuchungen bei Darmkrebs gehören eine körperliche Untersuchung, eine Darmspiegelung, Ultraschalluntersuchungen des Bauchraums und die Bestimmung des sogenannten CEA-Werts (Tumormarker) im Blut. Häufigkeit, Dauer und Inhalte der Nachsorge richten sich nach der Tumorart, der Tumorausbreitung, dem Operationserfolg, der gewählten Nachbehandlung und dem Gesundheitszustand des Operierten.
Im Themenspecial "Leben mit Krebs" finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...
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