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Autor: Onmeda-Redaktion
Chronische Darmerkrankungen sind ein Risikofaktor für Darmkrebs. Hierzu zählen zum Beispiel die Colitis ulcerosa oder der Morbus Crohn. Beide Erkrankungen sind hinsichtlich ihrer Behandlung, der Symptome und der Komplikationen ähnlich. Meist treten sie schon im Jugend- oder Kindsalter auf.
Zu den Beschwerden chronischer Darmerkrankungen gehören andauernde Durchfälle, häufige Stuhlgänge und Blutauflagerungen auf dem Stuhl . Bei Morbus Crohn ist das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, vier- bis sieben Mal größer als in der Normalbevölkerung. Bei der Colitis ulcerosa ist dieses Risiko noch höher: Nach 25 Jahren Erkrankungsdauer bekommen 40 Prozent der Betroffenen Darmkrebs. In etwa 40 Prozent dieser Fälle tritt der Krebs an verschiedenen Bereichen des Darms gleichzeitig auf.
Fettreiche und faserarme Nahrung (wenig Ballaststoffe) begünstigt die Entstehung von Darmkrebs. Außerdem wird der häufige Genuss von stark Gesalzenem, Gepökelten oder Geräuchertem für die Entstehung von Darmkrebs verantwortlich gemacht.
Übergewicht, Bewegungsmangel und Rauchen sind mit einer höheren Rate an Darmkrebs-Erkrankungen verbunden.
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