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Darmkrebs (Kolonkarzinom)

Diagnose

Autor: Onmeda-Redaktion

Je nach Lokalisierung des Tumors kann die Darmkrebs-Diagnose mit unterschiedlichen Methoden gestellt werden. Etwa ein Drittel aller bösartigen Geschwulste des Darms liegen im nur 15 Zentimeter langen Enddarm und ist daher für den Arzt sehr einfach durch eine schmerz- und risikolose Tastuntersuchung mit dem Finger zu entdecken. Etwas tiefere Regionen können mithilfe der Enddarmspiegelung (Rektoskopie) untersucht werden.

Um den gesamten Dickdarm hinsichtlich eines möglichen Darmkrebses zu beurteilen, wird die Darmspiegelung (Koloskopie) eingesetzt. Bei dieser kann der Arzt aus krebsverdächtigen Bereichen gleichzeitig Gewebeproben entnehmen (Biopsie) und unter dem Mikroskop feingeweblich untersuchen. Auch spezielle Röntgenuntersuchungen, wie ein sogenannter Kolonkontrasteinlauf (Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel), können bei der Diagnose von Darmkrebs helfen.

Wurde ein Darmkrebs festgestellt, sind meist weitere Untersuchungen notwendig, um die Ausbreitung des Tumors genau beurteilen zu können. Dieses Wissen ist bei der Entscheidung über die beste Behandlungsform und zur Beurteilung der Heilungschancen unerlässlich.

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