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Autor: Onmeda-Redaktion
Ein Wiederaufbau der Brust, also eine Brustrekonstruktion, bietet sich zum einen nach einem ausgedehnten Eingriff wie der Radikaloperation an, aber auch, wenn nur ein Teil der Brust entfernt wurde. Die Rekonstruktion lässt sich sowohl sofort im Anschluss an die Operation als auch Monate oder Jahre später durchführen. Der Zeitpunkt und die Wahl des Rekonstruktions-Verfahrens hängen wesentlich von den jeweiligen Umständen der Nachbehandlung sowie vom Wunsch der Patientin ab.
Es gibt zwei grundsätzliche Varianten des Wiederaufbaus der Brust: Eine Rekonstruktion der Brust mit körpereigenem Gewebe, etwa Muskelgewebe oder Gewebe aus der Bauchdecke, oder mit Silikon beziehungsweise Kochsalzlösung gefüllte Prothesen aus Kunststoffbeuteln. Die künstlichen Prothesen haben den Nachteil, dass der Organismus um den Fremdkörper bindegewebige Kapseln bildet. Die dadurch verursachte Verhärtung beeinträchtigt nicht nur das kosmetische Ergebnis, sondern erschwert auch die Erkennung eines möglichen Rezidivs, also eines Wiederauftretens der Erkrankung.
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