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Autor: Onmeda-Redaktion
Bei etwa fünf Prozent der erkrankten Frauen ist eine genetische Veranlagung mitverantwortlich für die Entstehung von Brustkrebs. Dafür spricht vor allem die familiäre Häufung. So steigt das Krebsrisiko von Personen, bei denen eine Verwandte ersten Grades erkrankt ist, auf das Zwei- bis Dreifache an.
Drei Tumorgene (BRCA-1, 2 und 3) stehen ursächlich mit Brustkrebs in Verbindung. BRCA steht dabei für Breast Cancer (engl. Brustkrebs). Trägerinnen der Mutation in BRCA-1 und BRCA-2 haben ein um 85 Prozent erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Bei Männern mit diesem Gendefekt ist das Risiko für ein Prostatakarzinom auf das Dreifache und für Darmkrebs auf das Vierfache erhöht. Die Risikoerhöhung von BRCA-3 ist noch nicht vollständig erforscht. Frauen, auf die eines der folgenden Kriterien zutrifft, werden nach eingehender Untersuchung und Beratung genetisch getestet:
Eine spezifische Behandlung für Träger derartiger Mutationen gibt es derzeit nicht. Frauen, die zu der Risikogruppe zählen, sollten jedoch monatlich eine Selbstuntersuchung der Brust durchführen und haben Anspruch auf eine halbjährliche Vorsorgeuntersuchung ab dem 25. Lebensjahr.
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