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Autor: Onmeda-Redaktion
Viele Menschen leiden immer mal wieder unter Bauchkrämpfen, die in den meisten Fällen harmlos sind. Stress und Aufregung, falsche Ernährung (wie fettige Speisen, zu viel Kaffee, zu hastiges Essen) oder eine vorübergehende Magenverstimmung können zu unangenehmen Bauchkrämpfen führen. Eine häufige Ursache für krampfartige Bauchschmerzen ist das Reizdarm-Syndrom. Sowohl Durchfall, als auch längere Verstopfung (Obstipation) führen oftmals zu Bauchkrämpfen. Viele Frauen und Mädchen leiden während ihrer Regelblutung unter Unterleibskrämpfen (Regelschmerzen).
Darüber hinaus können Magen-Darm-Infekte (wie die Campylobacter-Infektion oder der Befall mit Salmonellen), Lebensmittelvergiftungen (wie Fischvergiftung), Bandwurm-Infektionen (wie Rinderbandwurm), Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten (wie Laktoseintoleranz) Bauchkrämpfe auslösen. Darmentzündungen wie die Blinddarmentzündung (Appendizitis), chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) sowie Durchblutungsstörungen des Darms können ebenfalls Bauchkrämpfe verursachen.
Nicht immer ist der Darm Ursprung der Bauchkrämpfe; auch Magenbeschwerden (wie Magenschleimhautentzündung und Magengeschwüre), Nierenerkrankungen (wie Nierensteine) und gynäkologische Ursachen (wie Endometriose) stecken manchmal hinter den Symptomen. Kolikartige Bauchschmerzen deuten auf ein Steinleiden hin und haben ihre Ursache häufig in den Gallenwegen (wie Gallenblasen- und Gallengangssteine). Bauchkrämpfe können auch Zeichen einer bösartigen Erkrankung (wie Darmkrebs) sein. Um die Ursache der Bauchkrämpfe abzuklären, empfiehlt sich deshalb der Besuch beim Arzt.
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