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Rotaviren – rechtzeitig mit einer Schluckimpfung vorbeugenSymptomeAutor: Onmeda-Redaktion Die Infektion mit Rotaviren kann unterschiedlich verlaufen. Insbesondere Säuglinge und Kleinkinder zeigen häufig schwere Symptome. Typische Beschwerden einer Rotavirus-Gastroenteritis, also einer Darminfektion durch Rotaviren, sind:
Manchmal treten außerdem Atemwegsbeschwerden auf. Durch die starken Durchfälle und das Erbrechen kann es zu einem hohen Flüssigkeitsverlust mit der Gefahr einer Austrocknung (Dehydratation) kommen. Diese muss unbedingt ärztlich behandelt werden. Zeichen einer Dehydratation sind:
Unterscheidung der Rotavirus- von einer Norovirus-GastroenteritisAuch Noroviren können, über Schmierinfektion übertragen, ein bis drei Tage nach der Ansteckung zu einer schweren Darminfektion führen. Es erkranken nicht nur Säuglinge und Kleinkinder; auch Jugendliche, Erwachsene sowie alte Menschen (vor allem in Altenheimen) sind gefährdet. Eine Infektion mit Noroviren führt zu ähnlichen Symptomen wie eine Rotavirus-Gastroenteritis: Schwallartiges heftiges Erbrechen und starke Durchfälle mit zum Teil erheblichem Flüssigkeitsverlust sind typisch. Die Betroffenen fühlen sich meist schwer krank und schwach, haben starke Bauchschmerzen sowie mitunter Übelkeit, Kopf- und Muskelschmerzen. Eine Norovirus-Gastroenteritis kann allerdings auch schwächer ausgeprägt sein. Die akuten Beschwerden sind in der Regel nach zwei bis drei Tagen ausgestanden. Eine Rotavirus-Erkrankung verläuft bei kleinen Kindern unter zwei Jahren meist deutlich schwerer als eine Norovirus-Gastroenteritis und die Symptome halten meist länger an. Um eine Norovirus- von einer Rotavirus-Infektion zu unterscheiden, wird eine Stuhluntersuchung mit dem Nachweis der Viren durchgeführt. Werden Noroviren gefunden, muss der Arzt dies, wie auch bei einer Infektion mit Rotaviren, dem Gesundheitsamt melden. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaRotavirus – rechtzeitig vorbeugen
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