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Autor: Onmeda-Redaktion
Malaria ist eine fieberhafte Tropenkrankheit, die durch Mücken übertragen wird und unbehandelt oft zum Tod führt. Sie ist die weltweit häufigste Tropenkrankheit.
Etwa 90 Prozent aller Malariafälle treten in Afrika auf. Auch in den tropischen Ländern Südamerikas und Asiens ist die Ansteckungsgefahr erhöht.
Die Art der Malariaprophylaxe hängt vom jeweiligen Reiseland und dem dort vorkommenden Erreger ab. Die Injektionen oder Tabletten bieten selbst dann Schutz, wenn sie erst kurz vor der Reise genommen werden. Die Kosten variieren je nach Art und Dauer der Prophylaxe.
Die Tollwut ist eine tödliche Viruserkrankung, die von Tieren wie etwa Hunden, Katzen, Mäusen oder Rindern auf den Menschen übertragen wird. Dabei ist es nicht nötig, gebissen zu werden. Es reicht der Kontakt mit infiziertem Speichel, wenn die Haut verletzt ist.
Grundsätzlich sollten Reisende keine freilaufenden Tiere streicheln. Besonders groß ist die Tollwut-Gefahr in Südamerika, Zentralafrika und Asien (außer Japan). Die Schutzimpfung besteht aus drei Spritzen, die innerhalb von drei Wochen gegeben werden. Da häufig Nebenwirkungen auftreten, sollte nicht erst kurz vor der Reise begonnen werden. Bei Kindern, Schwangeren und Erwachsenen mit akuten Erkrankungen wird auf eine prophylaktische Impfung verzichtet. Eine Impfung erfolgt erst vor Ort bei einem Infektionsverdacht.
Typhus ist eine fieberhafte Erkrankung, die durch verschiedene Salmonellen-Arten verursacht wird. Anstecken kann man sich über verunreinigtes Wasser oder Essen. Typhus ist eine seltene Reisekrankheit. Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht in Nordafrika und Südostasien.
Die Impfung kann als Injektion oder Schluckimpfung erfolgen. Nach etwa einer Woche setzt der Krankheitsschutz ein.
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