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Autor: Onmeda-Redaktion
Die Ursache von Keuchhusten (Pertussis) ist eine Infektion mit dem Bakterium Bordetella pertussis. Dieses vermehrt sich auf den Schleimhäuten der menschlichen Atemwege und setzt unter anderem ein spezifisches Gift frei: das Pertussis-Toxin (PT). Es löst die Krankheitssymptome aus. Das Gift zerstört die Schleimhäute, schädigt umliegendes Gewebe und schwächt die Abwehrkräfte.
Infektionen mit dem Bakterium Bordetella parapertussis können ebenfalls zu keuchhustenähnlichen Symptomen führen. Die Erkrankung verläuft jedoch in der Regel milder und kürzer als Keuchhusten.
Keuchhusten ist hoch ansteckend: Etwa 80 Prozent der nicht geimpften Menschen, die mit dem Erreger in Kontakt kommen, erkranken. Das den Keuchhusten auslösende Bakterium Bordetella pertussis wird durch Tröpfcheninfektion übertragen, das heißt durch Husten, Niesen, Küssen und Benutzen desselben Geschirrs.
Nach der Ansteckung dauert es etwa 7 bis 20 Tage, bis die ersten Symptome auftreten (Inkubationszeit). Nach Ende der Inkubationszeit ist die Gefahr, sich anzustecken, am größten. Sie sinkt nach der sechsten Erkrankungswoche langsam ab.
Wer bereits Keuchhusten hatte, ist anschließend mehrere Jahre lang gegen die Erkrankung immun. Der Schutz hält jedoch nicht lebenslang an, sodass eine Auffrischimpfung sinnvoll ist.
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