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Gebärmutterhalskrebs - Risiko durch Impfung senkenAllgemeinesWas ist HPV und was hat dies mit Gebärmutterhalskrebs zu tun?Humane Papillomviren (HPV) können bei sexuellen Kontakten übertragen werden. Es gibt verschiedene HPV-Typen. Als Hauptrisikofaktor für Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) gelten persistierende Infektionen mit HPV 16 und HPV 18. Eine Infektion mit diesen Viren wird zuerst nicht bemerkt, kann aber später zu Gewebsveränderungen (Dysplasien) am Gebärmutterhals, den so genannten zervikalen intraepithelialen Neoplasien (CIN), führen. CIN 1 bedeutet eine leichte, CIN 2 eine mittelschwere Veränderung am Gebärmutterhals. CIN 3 wird bereits als Vorstufe (Präkanzerose) von Gebärmutterhalskrebs angesehen. In Deutschland erkranken rund 6.500 Frauen pro Jahr an einem Zervixkarzinom. Im Rahmen der gynäkologischen Krebsfrüherkennung können die Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs frühzeitig erkannt werden, sodass die Prognose sehr gut ist. Im Spätstadium sinkt die Heilungschance von Gebärmutterhalskrebs erheblich. HPV sind außerdem für Krebsvorstufen der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane (Vulva) verantwortlich, welche sich zu Vulvakrebs entwickeln können. Darüber hinaus können die HPV-Typen 6 und 11 Genitalwarzen verursachen. Momentan sind zwei Impfstoffe erhältlich, die vor Erkrankungen, welche durch die Typen 16 und 18 hervorgerufen werden, schützen. Einer der beiden Impfstoffe schützt darüber hinaus vor Erkrankungen, welche durch die Typen 6 und 11 hervorgerufen werden. Weiterlesen: Gebärmutterhalskrebs – Risiko durch Impfung senken: Anwendungsgebiete Autor: Onmeda Redaktion Das könnte Sie auch interessierenAm häufigsten gelesen
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