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Stand: 25. Mai 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Begleitend wird für sehr sonnenempfindliche Menschen die zusätzliche Einnahme von Antioxidantien wie Betacarotin, Polyphenolen, Vitamin E oder Lycopin diskutiert. Auch wenn die Wirksamkeit in puncto Sonnenschutz bis heute wissenschaftlich nicht eindeutig belegt werden konnte, können einzelne Stoffe wie zum Beispiel Betacarotin die Sonnenempfindlichkeit der Haut unter Umständen herabsetzen. Sie scheinen die Widerstandsfähigkeit der Haut zu erhöhen, bieten jedoch keinen wirksamen UV-Schutz und sollten deswegen nicht dazu verleiten, Sonnencreme einzusparen.
Für Sonnenallergiker wird oft eine vierwöchige prophylaktische Einnahme von 1.000 bis 2.000 Milligramm Kalzium pro Tag empfohlen, auch wenn eine Wirkung bislang nicht eindeutig belegt ist. Darüber hinaus konnte in Studien gezeigt werden, dass der Einsatz bestimmter Probiotika, die Bakterienstämme wie zum Beispiel Lactobacillus johnsonii (La1) oder E. coli Nissle 1917 enthalten, das Risiko für das Auftreten von Sonnenallergien verringert und die Regenerationsfähigkeit der Haut nach einem Sonnenbad erhöht. Probiotika sind in bestimmten Lebensmitteln sowie in einigen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten.
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