Sie befinden sich hier:

Startseite > Sonnenempfindlichkeit > Hautreaktionen

Sonnenempfindlichkeit – Ursachen und Symptome

Hautreaktionen

Autor: Onmeda-Redaktion

Sonnenbrand

Wer sich ohne ausreichenden Hautschutz für längere Zeit in der prallen Sonne aufhält, riskiert einen Sonnenbrand (akute Lichtdermatose, Dermatitis solaris). Die UV-Strahlung im Sonnenlicht führt dabei zu einer Verbrennung der Haut.

Ein Sonnenbrand äußert sich typischerweise durch Symptome wie eine gerötete Haut, Juckreiz, Hitzegefühl und Schmerzen. Die Beschwerden treten etwa sechs bis acht Stunden nach dem Sonnenbad auf. Bei einer schweren Verbrennung können sich auch Blasen auf der Haut bilden. Sind sehr große Hautbereiche betroffen, können Übelkeit, Fieber und Kreislaufbeschwerden hinzukommen.

Sonnenallergie

Bei einer Sonnenallergie (polymorphe Lichtdermatose) reagiert die Haut auf ungewohnt starke UV-A- oder UV-B-Strahlung. Wenige Stunden bis Tage nach der Sonneneinwirkung fängt der jeweilige Hautbereich an zu jucken und rötet sich. Zudem kommt es zu brennenden Schmerzen und Hautveränderungen. In der Regel sind die Hautareale betroffen, die besonders häufig der Sonne ausgesetzt waren, so zum Beispiel, Dekolleté, Arme, Handrücken, Beine und Gesicht.

Eine Variante der Sonnenallergie ist die sogenannte Mallorca-Akne (Fachausdruck Acne aestivalis, was so viel wie "Sommer-Akne" bedeutet), die alle Hautbereiche betreffen kann, auf denen sich Haarfollikel befinden. Bei starker Sonneneinstrahlung entstehen an Gesicht, Oberarmen oder Dekolleté kleine Knötchen im Bereich der Follikel, die stark jucken.

Phototoxische Reaktionen

Bestimmte Substanzen können die Sonnenempfindlichkeit erhöhen (sog. phototoxische Substanzen oder auch Photosensibilisatoren). UV-Strahlungsdosen, die normalerweise unproblematisch sind, werden dann nicht mehr vertragen und lösen eine Hautreaktion aus, die einem Sonnenbrand ähnelt. Zu den phototoxischen Substanzen zählen beispielsweise:

  • Teer
  • bestimmte Pflanzenbestandteile, z.B. Furocumarine, welche häufig als Duftstoffe in Kosmetika enthalten sind
  • Farbstoffe, z.B. Rivanol, Methylenblau
  • Arzneimittel, z.B. tetrazyklinhaltige Antibiotika, Methoxsalen

Pigmentflecken & Co.

Bei Sonnenlicht bildet die Haut als Schutz vor der UV-Strahlung das bräunliche Pigment Melanin – man wird braun. Eine längere Sonneneinstrahlung kann unter anderem dazu führen, dass die Haut empfindlicher Menschen besonders viel Melanin bildet. Wenn die Haut stärke pigmentierte Bereiche hat, spricht man auch von Hyperpigmentierung.

Hyperpigmentierungen äußern sich zum Beispiel durch:

  • Sommersprossen (Ephelides)
  • Chloasma (fleckförmige, bräunliche Pigmentierungen)
  • Leberflecken oder Linsenflecken (Lentigo)

UV-Licht kann zudem bestehende Hautkrankheiten verschlimmern oder auslösen. Hierzu zählen beispielsweise Herpes simplex oder auch die sogenannte Lichturtikaria, eine besondere Variante der Nesselsucht.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

Sonnenempfindlichkeit

Das könnte Sie auch interessieren

Gesunde Haut im Sommer

Gesunde Haut im Sommer

Mehr über das Thema 'Gesunde Haut im Sommer' erfahren Sie hier. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Bilderpaarsuche

Bilderpaarsuche

Bilderpaarsuche ist ein Merkspiel, das Sie sicher noch aus Kindertagen kennen. Halten Sie Ihr Gedächtnis in Schwung und spielen Sie hier Bilderpaarsuche online! mehr ...

Weitere Themen:

PartnerangeboteAnzeige

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.