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Stand: 11. Mai 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Ein Sonnenbrand (akute Lichtdermatose, Dermatitis solaris) tritt in der Regel innerhalb der ersten 6 bis 8 Stunden nach dem Sonnenbad auf und erreicht nach 12 bis 24 Stunden seinen Höhepunkt. Nach etwa 72 Stunden klingen die Symptome wieder ab. Im Verlauf schuppt sich die Haut meist. Für gewöhnlich ist der Sonnenbrand nach ein bis zwei Wochen ausgeheilt.
Ein großflächiger Sonnenbrand mit Blasenbildung ist Anzeichen für eine Verbrennung zweiten Grades. Dabei können Verdickungen der Haut (sog. Lichtschwielen), aber auch hellere (depigmentierte) Narben zurückbleiben. Insbesondere bei Kindern und älteren Personen besteht die Gefahr eines Schocks.
Sonnenbrände können die Entstehung von Hauttumoren begünstigen, auch dann, wenn sie bereits Jahrzehnte zurückliegen. So sollen häufige Sonnenbrände in der Kindheit ein Risikofaktor für die spätere Entstehung von Hautkrebs (Melanom, Basaliom) sein.
Häufiger Sonnenbrand beschleunigt die Hautalterung, was sich durch äußere Zeichen wie Faltenbildung und Altersflecken bemerkbar macht.
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