Startseite > Diffuser Haarausfall
Autor: Onmeda-Redaktion
Der Diffuse Haarausfall (Diffuse Alopezie) ist nicht auf bestimmte Stellen des Kopfs beschränkt, vielmehr wird das Haar insgesamt dünn. Mit jedem Haar, das verloren geht, wächst meist auch der Leidensdruck – denn der natürliche Kopfschmuck hat auch Auswirkungen auf das persönliche Wohlbefinden.
Unter Haarausfall versteht man einen übermäßigen Ausfall der Kopfhaare. Dabei wird laut Definition die Rate von 100 ausgefallenen Haaren pro Tag überschritten. Beim Diffusen Haarausfall fallen die Haare nicht an einzelnen Stellen, sondern über den Kopf verteilt aus. Von einer Alopezie spricht man bei einer Kahlheit bedingt durch einen gesteigerten Haarausfall (Effluvium capillorum). Die Haarfollikel bleiben dabei in der Regel erhalten.
Die Grenze zwischen natürlichem und therapiebedürftigem Haarausfall verläuft fließend. Ein gewisses Maß an Haarverlust ist völlig natürlich, da sich das einzelne Haar ständig erneuert. Jede Haarwurzel durchläuft einen Zyklus aus Wachstum (Anagenphase), Ruhephase (Katagenphase) und Haarausfall (Telogenphase). In der Anagenphase wird das Haar über die Wurzel mit Nährstoffen versorgt, in der Katagenphase wird die Versorgung des Haars gestoppt und in der Telogenphase wird das Haar schließlich abgestoßen. Befinden sich durch eine Verkürzung der vorangegangenen Phasen gleichzeitig überdurchschnittlich viele Haarfollikel in der Telogenphase, kommt es zu Haarausfall.
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