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Stand: 18. Mai 2009Autor: Onmeda-Redaktion
Wenn gegen die Verstopfung (Obstipation) weder eine Umstellung der Ernährung noch geänderte Lebensgewohnheiten wirksam sind, stellen Abführmittel (Laxanzien) eine weitere Möglichkeit zur Behandlung der Verstopfung dar. Abführmittel sollten jedoch nur in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden. Je nach Wirkungsmechanismus werden salinische Abführmittel (Sulfat-Anionen) und stimulierend wirkende Abführmittel unterschieden.
Zu den salinischen Abführmitteln zählen Bitter- und Glaubersalz. Diese werden in viel Wasser gelöst eingenommen. Ein Nachteil ist der unangenehme Geschmack.
Wirkstoffe wie Bisacodyl, Natriumpicosulfat oder Sennoside heizen die Dickdarmbewegung an und leiten verstärkt Wasser und Elektrolyte in den Dickdarm. Werden diese stimulierend wirkenden Abführmittel über einen längeren Zeitraum eingenommen, senken diese allerdings den Kaliumspiegel, was die Verstopfung auf Dauer verstärken kann.
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