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Verstopfung (Obstipation)

Definition

Stand: 18. Mai 2009Autor: Onmeda-Redaktion

Der Begriff Verstopfung (Obstipation) beschreibt in erster Linie den subjektiven Eindruck, den Darminhalt nicht in entsprechender Häufigkeit, in ausreichender Menge, in der notwendigen Konsistenz oder nur unter Beschwerden ausscheiden zu können.

Ob dem subjektiven Eindruck tatsächlich eine Verstopfung zugrunde liegt, kann anhand der so genannten Rom-III-Kriterien ermittelt werden. Danach liegt eine Verstopfung vor, wenn während des letzten halben Jahrs über einen Zeitraum von insgesamt drei Monaten mindestens zwei der folgenden Kriterien zutrafen – und zwar bei mehr als einem Viertel aller Stuhlgänge:

  • Es muss gepresst werden, um den Stuhl zu entleeren.
  • Der Stuhl ist hart.
  • Die Betroffenen haben das Gefühl, unvollständig entleert zu sein.
  • Es scheint, als sei der Enddarm blockiert.
  • Der Enddarm kann nur mithilfe der Finger entleert werden.
  • Die Betroffenen haben weniger als dreimal pro Woche Stuhlgang.

Häufigkeit

In Deutschland sind zehn bis 20 Prozent der Bevölkerung von Verstopfung betroffen. Dabei sind Frauen häufiger vertreten als Männer und ältere Menschen häufiger als junge Menschen.

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Verstopfung (Obstipation)

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