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Reizdarm-Syndrom (RDS)

Medikamente bei Reizdarm-Syndrom

Stand: 19. Mai 2009Autor: Onmeda-Redaktion

Ob und welche Medikamente der Arzt bei einem Reizdarm-Syndrom verabreicht, richtet sich individuell nach Ihren Beschwerden.

Eine Verstopfung können Sie zum Beispiel mit viel Bewegung, ballaststoffreicher Ernährung und ausreichend Flüssigkeit in den Griff bekommen. Wenn diese einfachen Maßnahmen nicht wirken, können Sie auf Abführmittel (z.B. Lactulose, Pektin, Leinsamen) ausweichen. Dies sollten Sie jedoch nicht über einen längeren Zeitraum und nur in Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.

Bei Durchfall kann kurzzeitig Loperamid zum Einsatz kommen. Dieser Wirkstoff hemmt die Darmbewegung. Loperamid sollten Sie jedoch ohne ärztliche Anweisung nicht länger als zwei Tage einnehmen.

Bei Bauchschmerzen und Krämpfen kommt eine Vielzahl von Medikamenten in Betracht:

Medikamente, die die Psyche beeinflussen (Psychopharmaka: Antidepressiva und Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer), kommen mitunter bei starken Schmerzen zum Einsatz, sollten aber nur in Rücksprache mit einem Psychiater oder Psychotherapeuten und dem Arzt eingenommen werden. Das gilt auch für pflanzliche Psychopharmaka, wie das in bestimmten Dosierungen nicht verschreibungspflichtige Johanniskraut.

Milchsäurebakterien:: Sie können versuchen, Ihre Darmflora aufzubauen. Dazu eignen sich Medikamente, die Aktivkulturen von Milchsäurebakterien enthalten, insbesondere Lactobacillus acidophilus, Lactobacillus rhamnosus und Bifidobacterium.

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Reizdarm-Syndrom (RDS)

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