Startseite > Tee > Herstellung
Autor: Onmeda-Redaktion
Schwarzer Tee zeichnet sich im Gegensatz zum grünen Tee dadurch aus, dass er "fermentiert" wird. Der Begriff Fermentation ist hier jedoch historisch zu sehen, da es sich beim schwarzen Tee im Grunde genommen um eine Oxidation handelt: Für die Herstellung werden die Zellwände der Teeblätter aufgebrochen. Dadurch reagieren (oxidieren) verschiedene Inhaltsstoffe zusammen mit Sauerstoff zu Aromastoffen und sogenannten Polyphenolen. Bei einer echten Fermentation würden Mikroorganismen oder Enzyme bewirken, dass bestimmte Stoffe in andere umgewandelt werden. Dies ist hier jedoch nicht der Fall. Durch die Oxidation entsteht die typische rotbraune bis schwarze Färbung.
Die geernteten frischen Pflanzenteile werden angewelkt und anschließend mithilfe einer Maschine gerollt. Danach wird der Tee bis zu drei Stunden lang in einer Gärkammer bei etwa 35 bis 40 Grad Celsius aufbewahrt. Anschließend lässt man ihn bei circa 85 Grad Celsius trocknen. Wer schwarzen Tee trocken und kühl lagert – zum Beispiel in einem Gefäß aus Porzellan, Glas oder Metall – kann ihn so bis zu zwei Jahre aufbewahren.
Grüner Tee findet hierzulande immer mehr Anhänger. Im Gegensatz zum schwarzen Tee wird grüner Tee nicht fermentiert. Nach der Ernte werden die Pflanzenteile über kochendem Wasser gedämpft oder geröstet. Durch diesen Prozess behält der grüne Tee beim Aufgießen seine charakteristische helle Farbe. Dann wird der Tee – wie auch beim schwarzen Tee – gerollt. Anschließend wird er getrocknet.
Sogenannter Oolong-Tee ist quasi der Kompromiss aus grünem und schwarzem Tee: Er wird zwar fermentiert, jedoch nicht so lang, wie es beim schwarzem Tee der Fall ist.
Unter teeähnlichen Erzeugnissen versteht man alle Pflanzenteile, die nicht dem Teestrauch entstammen, jedoch wie Tee zubereitet werden. Hierzu zählt zum Beispiel:
Darüber hinaus gibt es im Handel diverse Teemischungen (z.B. Earl Grey mit Bergamotte), aromatisierte Tees sowie Instant-Tee, also löslicher getrockneter Teeextrakt.
Ein Arzneitee besteht aus Teilen einer oder mehrerer Heilpflanzen. Er muss nach dem Arzneimittelgesetz erst als wirksam zugelassen werden.
Erfahren Sie im Überblick mehr darüber, wie Sie gesund durch den Winter kommen! mehr ...
Bilderpaarsuche ist ein Merkspiel, das Sie sicher noch aus Kindertagen kennen. Halten Sie Ihr Gedächtnis in Schwung und spielen Sie hier Bilderpaarsuche online! mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.