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Autor: Onmeda-Redaktion
Mithilfe von Schutzimpfungen kann man vielen Infektionskrankheiten vorbeugen (z.B. Pocken, Poliomyelitis, Tetanus und Röteln). Es gibt sogenannte aktive und passive Immunisierungen.
Bei der aktiven Immunisierung erhält man eine unschädliche Menge eines bestimmten Antigens oder eines Antigenproduzenten (lebende, abgeschwächte oder tote Erreger) in Form eines Impfstoffs. Das Immunsystem reagiert mit einer schwachen Erstantwort. In den ersten ein bis zwei Tagen können leichte körperliche Reaktionen auftreten. Bei erneutem Kontakt mit dem Erreger sind dann bereits spezifische Gedächtniszellen vorhanden; es kann eine rasche, stärkere Immunabwehr erfolgen. Diese aktiv erworbene Immunität des Körpers hält je nach Erregertyp Monate bis Jahre an.
Bei der passiven Immunisierung werden dem Körper Antikörper gegen das jeweilige Antigen zugeführt. Diese Art der Immunität hält meist nur wenige Monate an.
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