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Depressive Verstimmung

Definition

Autor: Onmeda-Redaktion

Gefühle von Traurigkeit und Niedergeschlagenheit kennt jeder Mensch. Insbesondere nach belastenden Ereignissen, wie einer Trennung vom Partner oder dem Tod eines geliebten Menschen, erlebt fast jeder eine Phase, in der seine Stimmung gedrückt ist. Jedoch ist es den meisten Menschen auch während dieser Zeit möglich, zumindest kurzfristig ihren Kummer zu vergessen, wenn sie zum Beispiel im Gespräch mit anderen von ihren traurigen Gedanken abgelenkt werden. Auch wird bei "normaler" Traurigkeit dieses Gefühl mit der Zeit zurückgehen. Bleibt es jedoch über lange Zeit bestehen, kann sich der Zustand zu einer Depression vertiefen.

Depressionen werden nach Symptomen, Schweregrad, Dauer und Verlauf unterteilt. Zum einen unterscheidet man in unipolare und bipolare Depressionen. Während einer unipolaren Depression treten ausschließlich depressive Phasen auf. Bipolare Depressionen zeichnen sich durch einen Wechsel zwischen depressiven und manischen Phasen aus. Diese Art der Depression tritt weitaus seltener auf als die unipolare.

Außerdem trennt man in leichte, mittelschwere und schwere Depressionen. Die depressiven Verstimmungen und somit die saisonal abhängige Depression (SAD) zählen zu den leichten bis mittelschweren Depressionen.

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Depressive Verstimmungen

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