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Autor: Onmeda-Redaktion
Autogenes Training hat die folgende Wirkung:
Die Übenden schenken ihrer Außenwelt während des autogenen Trainings weniger Aufmerksamkeit und konzentrieren sich auf ihre inneren, psychischen Zustände. Sie befinden sich sozusagen in einem Zustand der Selbstversenkung. Darüber hinaus werden die Wahrnehmungsschwellen in den Sinnesorganen erhöht. Dies wird zum Beispiel in der Schmerztherapie genutzt, da autogenes Training über die Erhöhung der Schmerzschwelle den Schmerz lindern oder sogar beseitigen kann.
Die zunächst autosuggestiv ausgelösten (das heißt bewusst von den Übenden selbst herbeigeführten) vegetativen Reaktionen des Körpers werden innerhalb von wenigen Wochen nach Beginn des regelmäßigen Übens verinnerlicht. Wenn dann eine entsprechende Übungshaltung eingenommen wird, treten sie beschleunigt ein. Auf diese Weise können die Übenden innerhalb von wenigen Sekunden bis Minuten einen Versenkungszustand ihres Bewusstseins erreichen, den sie jederzeit wieder unterbrechen können.
Nachdem das autogene Training erlernt wurde, ist es wichtig, die Übungen regelmäßig durchzuführen. Bei einigen Grunderkrankungen, wie etwa einer Angststörung, stellen sich therapeutische Erfolge möglicherweise erst nach ein paar Wochen oder mehreren Monaten ein.
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