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Autor: Onmeda-Redaktion
Autogenes Training wird allein oder in kleinen Gruppen durchgeführt. Gruppen treffen sich meist etwa sechs bis zehn Wochen lang ein- bis zweimal wöchentlich. Dabei werden die wichtigsten Grundlagen der Entspannungstechnik vermittelt, um die erforderliche Motivation zur aktiven Mitarbeit und regelmäßigen Übung – insbesondere nach dem Kursende – aufbringen zu können.
Bestimmte Übungshaltungen erleichtern beim autogenen Training die Selbstentspannung und -versenkung. Dazu gehört vor allem eine bequeme Haltung mit möglichst geringer Muskelanspannung. Solch eine Haltung wird beispielsweise beim Liegen auf dem Rücken oder beim Sitzen auf einem Lehnstuhl oder Lehnsessel mit Armstützen eingenommen. Hat der Stuhl oder Sessel keine Armstützen, bietet sich die so genannte Droschkenkutscherhaltung an. Bei dieser wird eine sitzende Position eingenommen, wobei der Kopf leicht nach vorn fällt und die Beine rechtwinklig aufgestellt werden, die Knie leicht nach außen fallen, die Füße nebeneinander stehen und die Unterarme auf den Oberschenkeln ruhen. Außerdem ist eine passive und akzeptierende Grundhaltung wichtig, bei der während der Übung aufblitzende Gedanken zeitweilig ausgeblendet werden und versucht wird, Wahrnehmungen außerhalb des Körpers (zum Beispiel Geräusche) zu ignorieren.
Anfangs ist es hilfreich, bei den Übungen die Augen zu schließen und so die Selbstversenkung zu fördern. Später sind die Übungen auch mit offenen Augen durchführbar.
Das autogene Training sollte in einem abgedunkelten, möglichst geräuscharmen Raum stattfinden. Es wird empfohlen, täglich in einer der angegebenen Haltungen zu üben, wobei ein Wechsel zwischen Liege- und Sitzhaltung günstig sein kann. Besonders am Anfang zielen die Übungen darauf ab, mit dieser Methode und der Art der Körperwahrnehmung besser vertraut zu werden.
Autogenes Training besteht für Anfänger in der Grundstufe aus verschiedenen Übungen, die nacheinander in einzelnen Sitzungen erlernt werden und bei denen kurze Sätze vom Übungsleiter rhythmisch und monoton vorgesprochen oder von den Übenden innerlich gesprochen werden. Das Ziel besteht darin, dass sich die Übenden jederzeit in einen Entspannungszustand versetzen können.
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