Startseite > Heiserkeit
Stand: 7. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei Heiserkeit ist die Stimme so beeinträchtigt, dass der Stimmklang verändert und die Lautstärke eingeschränkt ist. Wer heiser ist, hat typischerweise eine belegte, raue Stimme. Manchmal kann die Heiserkeit auch bis zum völligen Stimmverlust führen – dann ist nur noch ein Flüstern möglich.
Die menschliche Stimme entsteht im Wesentlichen im Kehlkopf (Larynx), der sich am oberen Ende der Luftröhre befindet. Er enthält zwei Stimmlippen, deren freie Ränder die Stimmbänder bilden. Beim Sprechen treten die Stimmlippen zusammen und verschließen die Stimmritze fast vollständig. Strömt dann beim Ausatmen Luft durch diesen Spalt, bringt diese die Stimmlippen in Schwingung und es entstehen Töne. Heiserkeit entsteht, wenn dieser Vorgang beeinträchtigt ist. Die möglichen Gründe hierfür sind sehr vielfältig.
Heiserkeit kann zum Beispiel ein Anzeichen sein für:
In den meisten Fällen ist eine Heiserkeit bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen harmlos und verschwindet nach kurzer Dauer wieder. Häufig geschieht es im Rahmen einer Erkältung, dass die Stimme mehr oder weniger heiser oder gar völlig weg ist. Der Rachen fühlt sich dann gleichzeitig rau und trocken an, der Hals kratzt und die Betroffenen müssen sich häufig räuspern. Manchmal tritt eine Heiserkeit aber auch unabhängig von Erkältungen über längere Zeit hinweg auf (chronische Heiserkeit). Vor allem wer viel und laut reden muss, wie zum Beispiel Lehrer oder Marktschreier, kann schnell heiser werden.
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