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Grippeimpfung (Grippeschutzimpfung)

Durchführung

Stand: 11. Januar 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Der Impfstoff der Grippeimpfung besteht aus abgetöteten Influenzaviren (Totimpfstoff), gegen die der menschliche Körper nach der Impfung sogenannte Antikörper bildet. Antikörper sind Eiweiße, die das Immunsystem bildet, um die Grippeviren abzuwehren. Bei einer Infektion mit Influenzaviren (des jeweils aktuellen Subtyps) werden diese dann umgehend von den Antikörpern bekämpft.

Achtung:
Menschen mit einer Allergie gegen Hühnereiweiß sollten vorab ihren Arzt informieren. Da die Viren zur Herstellung der Impfstoffe in Hühnereiern gezüchtet werden, können durch die Impfung Spuren von Geflügeleiweiß in den menschlichen Körper gelangen und einen allergischen Schock auslösen.

Wer führt die Grippeimpfung durch?

Eine Grippeimpfung kann von entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern (Arzthelfern und Arzthelferinnen, Krankenpflegepersonal sowie Personal in Gesundheitsämtern) durchgeführt werden. Sie soll nur in Anwesenheit eines Arztes durchgeführt werden, da so im Falle unerwarteter Komplikationen oder Nebenwirkungen sofort Hilfe geleistet werden kann. Impfen darf jeder Arzt, egal welcher Fachrichtung er angehört.

Wenn am Arbeitsplatz mit einer erhöhten Ansteckungsgefahr zu rechnen ist, organisieren die Arbeitgeber oftmals die Grippeimpfung für ihre Mitarbeiter.

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