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Autor: Onmeda-Redaktion
Die Behandlung der Erkältung erfolgt symptomatisch, das heißt, sie unterdrückt die unerwünschten Beschwerden der Erkrankung, bekämpft jedoch nicht die Ursache, da Antibiotika keine Wirkung gegen Viren haben.
Generell sind bei einer Erkältung zu empfehlen:
Daneben gibt es noch verschiedene "Hausmittel" gegen Erkältung. Mancher schwört auf Ingwertee (frischer Ingwer in heißem Wasser, mit Zitronensaft und Honig), andere bevorzugen die Inhalation von Teebaum- oder Pfefferminzöl oder legen eine in Scheiben geschnittene Zwiebel auf das Nachtschränkchen, damit die Dämpfe den Schnupfen lindern.
Es gibt auf dem Markt zahlreiche Grippemittel, die das Krankheitsgefühl und gegebenenfalls Hals- oder Kopfschmerzen lindern. Abschwellende Nasentropfen erleichtern die Atmung und helfen bei Ohrenstechen oder so genannten "verlegten Ohren". Gegen trockenen Reizhusten werden hustendämpfende kodeinhaltige Mittel für wenige Tage empfohlen. Bei Husten können schleimlösende Hustensäfte helfen. Mit Vorsicht sollten sie allerdings bei Kleinkindern und bei Personen mit Asthma angewendet werden, da diese Probleme haben, den Schleim auch auszuhusten.
Gegen Kopf- und Gliederschmerzen sind beispielsweise Acetylsalicylsäure (ASS)-haltige Präparate wirksam. Bei Kindern sollte man wegen der Gefahr eines Reye-Syndroms davon absehen. Die Einnahme von ASS während einer Viruserkrankung kann zu diesem schweren Krankheitsbild – mit Erbrechen, Verwirrtheit, Krampfanfällen bis zum Koma – führen, in deren Verlauf es zu diffusen Hirn- und Leberschäden kommt. Während im Frühstadium eine Heilung noch möglich ist, geht das Vollbild des Reye-Syndroms mit einer Sterblichkeit von etwa 70 Prozent einher.
Früher wurden bei Erkältungskrankheiten gerne Antibiotika verabreicht. Heute weiß man: Bei akuten Atemwegsinfektionen helfen sie nur bedingt oder gar nicht. Besteht aber ein Hinweis für eine bakterielle Entzündung, so ist unter ärztlicher Aufsicht die Behandlung mit einem Antibiotikum anzuraten.
Zahlreiche alternative Heilverfahren wie zum Beispiel die Phytotherapie, Homöopathie oder Akupunktur werden zur Behandlung wie zur Abwehr von Erkältungen eingesetzt. Ob sie wirklich helfen, wird häufig diskutiert. In aktuellen Meta-Analysen wird die Wirksamkeit homöopathischer Heilmittel mit der von Placebos (Scheinmedikamenten) verglichen. Es sollte generell der Rat eines mit der jeweiligen Methode vertrauten Arztes, Apothekers oder Heilpraktikers eingeholt werden.
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