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Autor: Onmeda-Redaktion
Das Reizdarm-Syndrom (RDS) ist eine sehr häufige Erkrankung des Verdauungstrakts.
Es umfasst eine Reihe unterschiedlicher, immer wiederkehrender Beschwerden, die über lange Zeit in ähnlicher Form auftreten. Zu diesen zählen mitunter krampfartige Bauchschmerzen, Druckgefühl im Unterbauch, Völlegefühl, Stuhlunregelmäßigkeiten und Blähungen. Nachts treten die Symptome äußerst selten auf.
Ursache der Symptome können Verdauungsstörungen sein – oft ist der Nahrungstransport im Dickdarm (Kolon) gestört. Die Bezeichnung Reizkolon trägt dem Rechnung. Aber auch der gesamte Verdauungstrakt inklusive Dünndarm und Magen kann betroffen sein.
Viele Menschen, die an einem Reizdarm-Syndrom leiden, verspüren die unangenehmen und oft lästigen Beschwerden nur gelegentlich oder in besonderen Situationen (etwa bei oder nach Stress und Ärger). Einige Menschen mit Reizdarm-Syndrom haben allerdings ständig Symptome. Viele Betroffene fühlen sich in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt.
Die genauen Ursachen des Reizdarm-Syndroms sind bisher unbekannt. Die Behandlung richtet sich daher im Allgemeinen nach den individuellen Beschwerden – eine gezielte Therapie, welche die Ursache beseitigt, gibt es nicht.
Häufig vermuten die Betroffenen eine schwere Erkrankung hinter ihrem Reizdarm. Doch die Beschwerden des Reizdarm-Syndroms sind zwar unangenehm, in aller Regel aber harmlos. Mit einfachen Maßnahmen wie ausgewogener Ernährung und Entspannungstraining lassen sich die verschiedenen Symptome häufig lindern.
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