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Frühjahrsmüdigkeit

Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit

Stand: 22. März 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Eine Frau geht mit ihren zwei Hunden im Wald spazieren.
Frühjahrsmüdigkeit? Ab ins Freie!

Welche Ursachen auch immer hinter der Frühjahrsmüdigkeit stecken, gegen die Symptome können Sie aktiv etwas tun. Was dem Körper im Winter gefehlt hat, muss jetzt wieder reichlich zugeführt werden: Sonne, Luft, Bewegung und frische Kost.



  • Richten Sie sich in Ihrem Tagesablauf nach der Sonne, damit Sie so viel Tageslicht wie möglich tanken können. Stehen Sie früh auf und gehen Sie früh ins Bett. Denn unter dem Einfluss von Tageslicht bildet der Körper das stimmungsaufhellende Hormon Serotonin und hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin.
  • Strecken Sie die müden Glieder so oft es geht in die Sonne, auch wenn es noch ein wenig kalt sein sollte. Es gibt für jede Temperatur die richtige Kleidung.
  • Bewegen Sie sich so viel wie möglich. Gehen Sie täglich an der frischen Luft spazieren oder planen Sie eine kleine Runde mit dem Fahrrad ein. Schon ein kurzer Spaziergang wirkt Wunder. Nutzen Sie am besten jede Gelegenheit, den Körper auch im Alltag zu bewegen. Benutzen Sie die Treppe anstatt des Fahrstuhls. Steigen Sie eine Station früher aus dem Bus und laufen Sie den Rest.
  • Kalt-warmes Wechselduschen am Morgen regt den Kreislauf an und beugt außerdem Cellulite vor. Achten Sie darauf, immer mit kaltem Wasser aufzuhören.
  • Gönnen Sie Ihrem Körper auch etwas Gutes von innen. Verzichten Sie auf Fastfood und Schokoriegel und nehmen Sie frische, vitaminreiche Kost zu sich. Der Körper benötigt diese Stoffe für viele Prozesse, vor allem für ein reibungsloses Funktionieren des Stoffwechsels.
  • Achten Sie bei der Ernährung auf die Regel "lieber fünf statt drei". Nehmen Sie also lieber mehrere kleine statt wenige große Mahlzeiten ein. Im besten Fall sollten Sie diese Regel zwar auch den Rest des Jahres beherzigen, sie ist jedoch besonders wichtig, wenn Sie sich kraftlos fühlen. Gerade dann beschwert eine umfangreiche Mahlzeit zusätzlich.
  • Ein Tipp bei schlechter Laune: Ziehen Sie sich nicht in Ihr Kämmerchen zurück, sondern rufen Sie eine gute Freundin oder einen guten Freund an. Gemeinsam reden und lachen bringt auch die Seele wieder auf Trab. Unternehmen Sie am besten etwas im Freien! Sonnenlicht hebt die Stimmung, da es die Bildung von Serotonin anregt. Auch bunte Kleidung kann die Laune heben. Abends kann ein schönes Buch für Entspannung sorgen.

Vorsicht bei dauerhafter Frühjahrsmüdigkeit: Wenn die Symptome über Monate anhalten, Sie ständig müde oder niedergeschlagen sind oder die Leistungsfähigkeit langfristig nachlässt, sollten Sie dies unbedingt von einem Arzt untersuchen lassen. So können Sie sichergehen, dass nicht möglicherweise eine Erkrankung wie das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS), eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) oder Depression dahinter steckt.

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