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Wetterumschwung meist gut verträglich

11.12.2012

Ein Schneemann steht auf einem verschneiten Gehweg.

Erst Frost, dann Tauwetter: Wetterkapriolen, die gesunden Menschen keine Probleme bereiten. Senioren hingegen leiden unter den Temperaturschwankungen, wenn sie sich zu wenig bewegen.

Auf Temperaturschwankungen reagieren in der Regel nur Patienten mit Vorerkrankungen empfindlich. Gesunden Menschen macht der häufige Wechsel zwischen Plus- und Minusgraden im Winter nichts aus. "Der Körper ist hervorragend ausgestattet, auch Temperaturen extremer Art zu regulieren", sagte Wolfgang Wesiack, Präsident des Berufsverbands Deutscher Internisten, dem dpa-Themendienst. Für die sogenannte Thermoregulierung spielen unter anderem die Blutgefäße eine wichtige Rolle: Verengen sie sich, geben sie weniger Wärme ab. Wichtig sei, immer ausreichend zu trinken: "Mit warmen Getränken kann ich die Thermoregulation unterstützen", sagte Wesiack.

Vor allem ältere Patienten stecken die Temperaturschwankungen aber nicht so einfach weg. "Da funktioniert die Thermoregulierung nicht richtig", erklärt Wesiack. Diese Störung sei aber nur Symptom für eine andere Krankheit. Häufig sind Kreislaufprobleme schuld an der Wetter-Empfindlichkeit. Um den Kreislauf zu trainieren, sollten sich Senioren ausreichend bewegen. "Dafür müssen sie nicht raus gehen", sagte Wesiack. Wer vor dem geöffneten Fenster ein paarmal hin und her läuft, bekommt so ebenfalls beides: frische Luft und Bewegung.

Quellen:

Hamburg (dpa/tmn)

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