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26.11.2012

Frei verkäufliche Vitaminpillen können sich negativ auswirken, wenn sie unbedacht mit Medikamenten kombiniert werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Arzneimittel vom Arzt verschrieben wurde oder frei verkäuflich ist.
Eisen oder Kalzium etwa setzen möglicherweise die Wirkung von Schilddrüsentabletten herab, nennt Sophie Kolbe vom Arzneimittelberatungsdienst der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) in Dresden als Beispiel. Sie rät daher, sich vom Arzt oder Apotheker unbedingt auch zu frei verkäuflichen Präparaten und Nahrungsergänzungsmitteln beraten zu lassen.
Eine anonyme Auswertung von rund 2.400 Beratungstelefonaten der UPD aus dem vergangenen Jahr ergab, dass beinahe jeder vierte Anrufer (23 Prozent) neben verschriebenen Medikamenten noch Vitaminpillen nimmt. Im Schnitt nehmen die Anrufer sieben verschiedene Präparate ein, je höher ihr Alter, desto zahlreicher die Medikamente.
Dresden (dpa/tmn)
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